Ungarn plant Öffnung des Arbeitsmarktes
publiziert: Montag, 4. Dez 2006 / 15:07 Uhr

Budapest - Ungarn plant eine teilweise Öffnung seines Arbeitsmarktes für Bürger aus Rumänien und Bulgarien. Die beiden Länder werden am 1. Januar 2007 der EU beitreten.

Eine Regelung für Rumänien hatte der ungarische Regierungschef Ferenc Gyurcsany Mitte Oktober in Budapest angekündigt.
Eine Regelung für Rumänien hatte der ungarische Regierungschef Ferenc Gyurcsany Mitte Oktober in Budapest angekündigt.
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Derzeit fertige das ungarische Ministerium für Soziales und Arbeit Listen über offene Stellen an, berichtete die Budapester Tageszeitung «Nepszabadsag».

Während Ungarn wie die anderen EU-Länder den Neulingen Rumänien und Bulgarien in den ersten Jahren ihrer EU-Mitgliedschaft keine generelle Freizügigkeit für Arbeitnehmende anbietet, sollen die nicht mit Ungarn besetzbaren Stellen ab 1. Januar Rumänen und Bulgaren offen stehen.

Eine Regelung für Rumänien hatte der ungarische Regierungschef Ferenc Gyurcsany an einer gemeinsamen ungarisch-rumänischen Regierungssitzung Mitte Oktober in Budapest angekündigt. In Ungarn beträgt die Arbeitslosigkeit 7,4 Prozent. In zahlreichen Berufen fehlt es aber an Arbeitskräften, vor allem in Budapest.

Gemäss dem «Nepszabadsag»-Bericht mangelt es unter anderen an Ärzten, Krankenschwestern, Maschinenbau-Ingenieuren, Baumeistern, Metzgern, Schweissern, Näherinnen und Hilfsarbeitern. Das Potenzial für rumänische und bulgarische Arbeitsmigranten umfasse 30 000 bis 35 000 offene Stellen.

(li/sda)

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