Hoster geht «freiwillig» offline
Ungemach bei kino.to - Piraten zittern
publiziert: Mittwoch, 22. Jun 2011 / 14:35 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 22. Jun 2011 / 15:12 Uhr
Weitere Festnahmen zu erwarten.
Weitere Festnahmen zu erwarten.

Berlin - Die europaweiten Ermittlungen gegen die Betreiber der Filmstream-Quellensammlung kino.to - mit dem Ergebnis von über einem Dutzend Verhaftungen und anhängigen Verfahren - haben die Piraterieszene aufgeschreckt.

5 Meldungen im Zusammenhang
Zwar wagen sich in Folge der Razzien zahlreiche neue Anbieter vor, um die gewinnbringende Webseite trotz ihres fragwürdigen Geschäftsmodells zu beerben. Einige Portale begeben sich aus Angst vor strafrechtlicher Verfolgung hingegen auf den Rückzug. So hat etwa der Filehoster «Drei.to» aufgegeben und die Seite vom Netz genommen. Weitere Ermittlungen verhindern die Betreiber damit aber wohl kaum.

Die Prozesse und weiterführende Ermittlungen der Behörden im Fall kino.to werden zumindest noch Monate andauern. Verunsicherung über mögliche Folgen herrscht derzeit sowohl bei den Usern als auch den Betreibern verwandter Dienste. Nach Angaben der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ermöglichte Drei.to zuletzt «illegalen Zugriff auf weit mehr als 57'000 Titel» der Gaming-Industrie und verlinkte zu Musik- und Film-Raubkopien sowie pornografischen Inhalten. Als Gründe für das selbst herbeigeführte Aus nennt der Verantwortliche in einer Stellungnahme die Verhaftungen bei kino.to und Angst vor einem ähnlichen Schicksal.

Dabei befand sich der Drei.to-Inhaber längst im Visier der Behörden. Nach erfolglosen Ermittlungen gegen den 2004 gegründeten Vorgänger «3dl.am» erstattete die schweizerische Vereinigung zur Bekämpfung der Piraterie (SAFE) vor rund einem Jahr zu wiederholtem Male Anzeige. Im Juli 2009 wurde das Portal laut GVU-Informationen jedoch für 85'000 Euro weiterverkauft, bevor es im Oktober 2010 zu «Drei.to» umbenannt wurde. Zwischenzeitlich habe die Plattform monatlich mehr als 40'000 Franken (über 33'000 Euro) an Erlösen abgeworfen. Eigenen Angaben zufolge übernahm der aktuelle Inhaber Drei.to erst vor zwei Monaten.

(bert/pte)

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Die ursprüngliche Seite wurde geschlossen.
Jahrelang fühlten sie sich sicher, nun haben die Ermittlungsbehörden zugeschlagen: 13 Mitarbeiter der beliebten Streaming-Seite kino.to wurden festgenommen. mehr lesen 
Filmindustrie machtlos
Solche Platformen wo man "legal" Filme und TV-Serien konsumieren kann finde ich persönlich ganz schlecht.

Diese Sites erziehen ganze Generationen von Leuten zu Gratiskonsumsüchtigen, die keine Wertschätzung für das haben was sie da eigentlich konsumieren.

Auf der anderen Seite steht die ohnmächtige Filmbranche da, die den Trend der Zeit wieder mal verschläft.
Heute wollen die Leute eben Filme auch online streamen können oder downloaden.
Das geht ja eigentlich auch schon, einfach kostenpflichtig.
Der grosse Fehler ist der Zeitfaktor.
Ein Film, sollte, sobald aus dem Kino, auf DVD/BluRay erscheinen und nicht erst 4-6 Monate später und auch dann gleich als Download/Stream zur Verfügung stehen.

Warum bieten die grossen Filmfirmen nicht eigene Stream/Download Shops an, wo man die Filme und auch TV Serien legal gegen Entgelt anschauen kann?

Diese Branche macht sich komplett vom Kino, späteren DVD Verkäufen und das Einkaufen von TV-Serien durch TV Anstalten abhängig. Ist doch voll blöd.
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