Ungenügende Information bei Naturkatastrophen
publiziert: Mittwoch, 11. Okt 2006 / 21:12 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 11. Okt 2006 / 21:57 Uhr

Bern - Die Schäden an parkierten Fahrzeugen in manchen überschwemmten Gebieten im August 2005 hätten verhindert werden können.

«Wenn Hochwasser ausgerufen ist, ist es oft zu spät, um Schäden zu verhindern.»
«Wenn Hochwasser ausgerufen ist, ist es oft zu spät, um Schäden zu verhindern.»
Behörden und Bevölkerung hätten schneller reagiert, wenn sie im Voraus effizienter über die Gefahr informiert worden wären.

«Man muss die Öffentlichkeit rascher warnen», fordert Hans-Peter Willi, der beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) für Gefahrenprävention zuständig ist, aus Anlass des Internationalen Tags der Prävention von Naturkatastrophen vom (morgigen) Donnerstag.

«Wenn Hochwasser ausgerufen ist, ist es oft zu spät, um Schäden zu verhindern.»

Wirksame Eingreifkette

Voraussagen, hydrologische Analyse, Einschätzung der Situation, Alarm, Evakuierungen und Massnahmen vor Ort: das Ziel des BAFU ist es, diese Eingreifkette wirksamer zu gestalten. Ein regelmässiges Training von Feuerwehr und Polizei könnte dazugehören.

Der Bundesrat hat die Nationale Alarmzentrale im Übrigen bereits darum gebeten, ihre Kommunikationssysteme zu verbessern. Auch soll sie die Qualität ihrer Alarme optimieren.

Aktuelle Gefahrenkarten

Ganz allgemein «sollte jede Person die Gegebenheiten und die natürlichen Gefahren in ihrer Region kennen», sagt Willi. Zu diesem Zweck hat der Bund den Kantonen eine Frist bis zum Jahr 2011 gesetzt, um Gefahrenkarten zu sämtlichen Arten von natürlichen Risiken zu erstellen.

Willi erachtet es als wichtig, dass die Gefahrenkarten laufend aktualisiert werden, «vor allem nach einem Hochwasser oder nach klimatischen Veränderungen».

Präventionsfonds

Umweltminister Moritz Leuenberger hatte im März der Idee eines Hochwasser-Präventionsfonds eine gute Realisierungschance gegeben. Damit könnten die Versicherten und der Staat langfristig sparen. 5 Rappen pro 1000 Versicherte genügten zur Äufnung des Fonds.

Während die Schweiz Fortschritte bei der Hochwasserverhütung macht, ist sie im Fall von Erdbeben im Rückstand. Bis Ende 2006 wird ein Übereinkommen zwischen dem BPV, den privaten Versicherern und den kantonalen Gebäudeversicherungen angestrebt, um ein Projekt für eine Erdbebenversicherung auf die Beine zu stellen.

(bert/sda)

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