Unia ist für Personenfreizügigkeit
publiziert: Dienstag, 23. Aug 2005 / 11:02 Uhr

Bern - Die Gewerkschaft Unia hat in der ganzen Schweiz für die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf die neuen EU-Staaten geworben.

Paul Rechsteiner informierte persönlich auf Baustellen und Bahnhöfen.
Paul Rechsteiner informierte persönlich auf Baustellen und Bahnhöfen.
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Gewerkschafter besuchten Baustellen, Fabriken und waren auf öffentlichen Plätzen präsent.

Unterstützt wurde der Aktionstag von Unia-Spitzenvertretern. So machte sich Co-Präsident Vasco Pedrina in Zürich für die erweiterte Freizügigkeit stark.

Der Berner SP-Nationalrat André Daguet und Mitglied der Unia-Geschäftsleitung war in Basel unterwegs. Im Kanton St. Gallen erhielt die Unia Unterstützung von Paul Rechsteiner.

Zu wenig Aufklärung

Der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) warb auf Baustellen und an Bahnhöfen für ein Ja am 25. September.

Die Leute wüssten teilweise erst oberflächlich, worum es bei der Abstimmung gehe, hiess es in St. Gallen auf Anfrage.

Man wolle nun im Detail informieren. Auch sei noch Verunsicherung zu spüren.

Abstimmungszeitung

An rund 100 Standorten verteilten die Gewerkschafter Flugblätter und Abstimmungspostkarten.

In den kommenden Tagen soll zusätzlich eine Abstimmungszeitung in alle Schweizer Haushalte verteilt werden, wie es in einem Unia-Communiqué heisst. Auch werden Inserate in allen wichtigen Zeitungen erscheinen.

An einer Medienkonferenz in Bern fand Unia-Co-Präsident Renzo Ambrosetti harte Worte für die Gegner der Vorlage.

Diese würden sich als Vertreter der Arbeitnehmenden aufspielen. In Wirklichkeit würden sie aber sämtliche Massnahmen zum Schutz der Löhne bekämpfen, wird Ambrosetti im Communiqué zitiert.

(rr/sda)

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