Unilever streicht bei Knorr Thayngen 100 Stellen
publiziert: Montag, 10. Dez 2007 / 20:47 Uhr

Thayngen SH - Der Knorr-Mutterkonzern Unilever baut in Thayngen SH rund 100 Stellen ab. Wie der niederländisch-britische Konsumgüterkonzern mitteilte, soll der Abau durch natürliche Fluktuation erfolgen. Betroffen sei die Verwaltung.

Der Firmensitz in Thayngen.
Der Firmensitz in Thayngen.
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Der Stellenabbau erfolge bis Ende 2009. Entlassungen würden weitgehend vermieden. Der Standort Thayngen für Produktion und Vertrieb bleibe erhalten, gab der Hersteller von Produkten wie Knorr, Magnum, Axe oder Omo weiter bekannt. Das Produktionsvolumen in der schaffhausischen Gemeinde werde gestärkt.

Unilever begründet den Stellenabbau mit der neuen Mehrländerorganisation für die Schweiz, Deutschland und Österreich (DACH) ab 1. Januar 2008. Diese ermögliche kürzere Entscheidungswege und schöpfe Synergien aus.

Damit reagiere das Unternehmen auf den wachsenden Preisdruck und die Internationalisierung. Alle drei Länder hätten wie bisher einen Chef. Diese nähmen Einsitz in der Mehrländer-Geschäftsleitung mit Sitz in Hamburg.

Alex Seidel tritt zurück

Im weiteren gab Unilever bekannt, dass Alex Seidel Ende März 2008 nach sieben Jahren an der Spitze von Unilever Schweiz zurücktritt. Monique Bourquin, bisher Verkaufsdirektorin, wird ab Januar 2008 Länderverantwortliche für die Schweiz und nimmt Einsitz in der DACH-Geschäftsleitung.

Unilever beschäftigt in der Schweiz nach eigenen Angaben rund 1400 Personen, 700 davon in Thayngen. Anfangs August hatte der Konzern bekanntgegeben, er streiche in den kommenden vier Jahren 20'000 seiner weltweit 180'000 Stellen - also fast jeden zehnten Arbeitsplatz.

Von den insgesamt 300 Produktionsstätten will Unilever im Rahmen des Umbauprogramms 50 schliessen oder rationalisieren.

(smw/sda)

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