Cheerleader nur gebräunt mit Fake-Wimpern
University of Washington schockiert mit Sexismus-Skandal
publiziert: Mittwoch, 4. Mai 2016 / 09:27 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 4. Mai 2016 / 13:24 Uhr
Die Universität hat klare Vorstellungen von ihren Cheerleaderinnen.
Die Universität hat klare Vorstellungen von ihren Cheerleaderinnen.

Seattle - Eine von der University of Washington veröffentlichte Infografik der «Do's and Don'ts» weiblicher Cheerleader hat im Rahmen der Proben 2016 für einen negativen Backlash im Netz gesorgt.

Im Zentrum der umstrittenen Grafik ist eine augenscheinlich ideale, weibliche Cheerleader zu sehen, die den fragwürdigen, um sie herum beschriebenen, Kriterien entspricht.

Massenhaft Bewerber als Grund

«Physisch fit, athletischer Bau» und «schmeichelhafter Lidschatten» seien demnach empfohlen, wohingegen «trendige Haarfarben» oder «sichtbare Tattoos» ein absolut No-Go darstellen. Die genauen Vorgaben in der Grafik sind laut dem Institut deshalb erstellt wollen, weil die Zahl der diesjährigen Bewerber für das Cheerleader-Team sehr hoch waren.

«Für eine farbige Studentin wie mich, die kein bisschen der Frau im Bild ähnelt, fühlt sich das sehr abweisend an», gibt die Studentin Jazmine Perez zu bedenken. Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung im Internet wurde die Infografik wieder von der Seite der Universität genommen. In einer Stellungsnahme hiess es kurz darauf: «Einige abgebildete Details und Beschreibungen stimmten nicht mit den Werten der University of Washington überein.»

(pep/pte)

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