Universum existiert noch 30 Milliarden Jahre
publiziert: Samstag, 21. Feb 2004 / 20:07 Uhr

Washington - Das Universum hat noch mindestens 30 Milliarden Jahre vor sich, bevor es möglicherweise durch die rätselhafte Dunkle Energie langsam zerstört wird. Das gehört zu den neusten Erkenntnissen die das Weltraumteleskop lieferte.

Die dunkle Energie dehnt sich nicht so schnell aus, wie ursprünglich angenommen.
Die dunkle Energie dehnt sich nicht so schnell aus, wie ursprünglich angenommen.
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Die gute Nachricht sei, dass sich die Dunkle Energie nicht so schnell ausdehne, dass in nächster Zeit ein Ende des Universums zu befürchten sei, sagte der Wissenschafter Adam Riess. Er stützte damit eine frühe Theorie Albert Einsteins.

Die Hubble-Forscher hatten das Weltraumteleskop in eine Art Suchmaschine für Supernovas umprogrammiert. Die Bilder der explodierenden Sterne hatten es den Wissenschaftlern ermöglicht, die Ausdehnungsrate des Universums in verschiedenen Zeitaltern zu messen.

Einstein hatte 1917 vermutete, dass die Dunkle Energie das Universum entgegen der Schwerkraft mit gleichmässiger Kraft auseinander treibt. Später hatte er dies nach Angaben der New York Times als einen seiner grössten Fehler bezeichnet.

Spätere Theorien besagen, dass es möglicherweise keine konstante Bewegung ist, sondern die geheimnisvolle Kraft möglicherweise immer stärker wird und das Universum dann auseinander reissen könnte.

Die Bilder aus der Frühzeit des Universums bestätigten nun Einsteins frühe Theorie, dass die Dunkle Energie nicht so schnell auseinandertreibt. Einsteins Theorie sieht nun viel besser aus als vorher ohne die Daten, sagte Riess.

Die mysteriöse Energieform macht etwa 70 Prozent des Universums aus, während die normale Materie, aus der alle Sterne, Planeten und Lebewesen bestehen, nur etwa 4 Prozent des gesamten Inhalts des Universums repräsentiert.

Bekannt ist über die Dunkle Energie praktisch nichts. Wissenschafter versuchen seit Jahren ihre zwei Haupteigenschaften zu erkunden, die Stärke und ihre Beständigkeit. Mit ihrer Untersuchung lieferten Riess und seine Mitarbeiter nach Angaben der NASA nun erste Hinweise auf die Beständigkeit.

(tr/sda)

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