Ein fabelhafter Alleskönner
Unser Fahrbericht: Skoda Yeti 2.0 TDI Experience
publiziert: Montag, 6. Sep 2010 / 16:23 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 21. Jun 2011 / 13:42 Uhr

Skodas Einstieg in das dicht bevölkerte Kompakt-SUV-Segment ist geglückt. Es ist ein höchst eigenständiges, charaktervolles Fahrzeug gelungen, der auch im harten Winter oder im Gelände seinen Meister zeigt.

Das funktionale, schnörkellose Design strahlt eine Robustheit aus, was keine Vorspiegelung falscher Tatsachen darstellt. Unsere Testfahrten ergaben aber auch, dass der Yeti auf jedem Boden Fahrspass vermittelt. Er fühlt sich auch auf Autobahnen heimisch und glänzt hier durch seinen Komfort. Die elektronisch gesteuerte Haldex-Kupplung verwandelt hier den 4x4 zum Fronttriebler. Nur auf schlechten Boden werden die Hinterräder blitzschnell zugeschaltet. Für die Fahrten im Gelände genügt ein Druck auf die «Off Road»-Taste und es schalten auch die Assistenzsysteme ABS, ASR und EDS in den Geländemodus. Das Gaspedal reagiert dann sensibler und ermöglicht so feinfühligeres Anfahren auf lockerem Terrain.

Mit grosser Innenraumvariabilität

Der Yeti ist nur 4,2 Meter lang und erlaubt das Parken auch in engen Lücken. Die Breite ist mit 1,8 Meter so bemessen, dass sich die Türen auch in einem engen Parkhaus problemlos weit öffnen lassen. Im Innern glaubt man allerdings dank der Innenraumausbeute, sich in einem weitaus grösseren Auto zu befinden. Dank der erhöhten Sitzposition hat man einen guten Überblick über das Verkehrsgeschehen. Nicht nur für fünf Personen steht genügend Raum zur Verfügung, sondern auch für das Gepäck. Das Kofferraumvolumen lässt sich von 416 auf 1760 Liter massiv vergrössern. Dank dem vom Roomster bekannten Rücksitzsystem bietet der Yeti eine in der Kategorie der Kompakten bislang unerreichte Innenraumvariabilität. Die drei separaten Rücksitze lassen sich nämlich einzeln umklappen und herausnehmen. Die äusseren Sitze sind in der Längsrichtung und - bei ausgebauten mittleren Sitzen - um acht Zentimeter auch in der Querrichtung verschiebbar.

Recht viel Temperament

Unser Testfahrzeug war mit dem 140 PS starken TDI CR DPF Common Rail-Turbo-Diesel-Motor und Sechsgang-Schaltung ausgestattet. Der Normverbrauch liegt bei bescheidenen 6,1 Liter Diesel, so dass von einer vernünftigen Motorisierung gesprochen werden kann. In der Stadt sind es 7,1 und auf der Landstrasse 5,3 Liter. In nur 9,9 Sekunden fährt der Yeti 100 km/h schnell und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 201 km/h.

Preis stark ausstattungsabhängig

Der Yeti ist ab netto 29'900 Franken für das Einstiegsmodell «Entry» erhältlich. Der von uns gefahrene Testwagen auf der Stufe «Experience» ist zu 40'990 Franken erhältlich. Mit einem Höchstmass an Mehrausstattungen kostet er 49'070 Franken, was erkennen lässt, dass diverse Zusatzausstattungen möglich sind.

«Fabelhafte» Symbiose

Kurz und gut: Mit dem Yeti ist es Skoda «fabelhaft» gelungen, einen SUV mit den besten Tugenden einer Limousine mit grosser Laufruhe trotz straffer Fahrwerksabstimmung zu verknüpfen, ohne die Sicherheitsaspekte zu beeinträchtigen. Im Gegenteil, die Sicherheit (zum Beispiel bis neun Airbags) ist gross geschrieben worden. Im verschärften Euro-NCAP erzielte er mit fünf Sternen die Höchstwertung. All die Vorzüge sind natürlich nicht gratis zu haben, weshalb man für den Yeti nicht wenig Geld in die Hand nehmen muss, wenn man sich nicht mit der Basisversion begnügt. Aber es ist gut angelegt.

(Franz Welte /St. Galler Nachrichten)

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