Unterbäch lädt höchste Schweizerinnen ein
publiziert: Freitag, 2. Feb 2007 / 14:51 Uhr / aktualisiert: Freitag, 2. Feb 2007 / 20:17 Uhr

Unterbäch - Der Gemeinderat von Unterbäch VS hat die höchsten Schweizer Politikerinnen für die 1. August-Feier 2007 eingeladen. Das Walliser Bergdorf will so den 50. Jahrestag der ersten Volksabstimmung mit Frauenbeteiligung im Land feiern.

Judith Stamm hat die Einladung schon abgewiesen: «Ich bin als Präsidentin der Rütlikommission am 1. August auf dem Rütli».
Judith Stamm hat die Einladung schon abgewiesen: «Ich bin als Präsidentin der Rütlikommission am 1. August auf dem Rütli».
Unterbäch lade die Bundesrätinnen Micheline Calmy-Rey und Doris Leuthard sowie Nationalratspräsidentin Christine Egerszegi und die Hausherrin der Rütliwiese, Judith Stamm, mit ihren Ehegatten zur 1. Augustfeier ins Wallis ein, bestätigte Gemeindepräsident Daniel Vogel Medienberichte. Die Einladungen würden noch heute verschickt.

Unterbäch will mit der Einladung in erster Linie einem Ereignis gedenken, mit dem die kleine Gemeinde am 3. März 1957 Geschichte schrieb: Der damalige Gemeinderat hatte beschlossen, die Frauen an einer Urnenabstimmung über die Ausdehnung der Zivilschutzpflicht auf die Frauen teilnehmen zu lassen. 14 Jahre vor Einführung des Frauenstimmrechts konnten so erstmals Frauen in der Schweiz abstimmen.

Gleichzeitig wolle Unterbäch der Bundespräsidentin und der Nationalratspräsidentin aber auch «eine vernünftige und gute Alternative zur umstrittenen Frauenfeier auf der Rütliwiese anbieten». In den letzten Wochen war die Idee von Calmy-Rey und Egerszegi publik geworden, eine von Frauen geprägte 1. August-Feier auf dem Rütli zu veranstalten. Die Idee wird zurzeit geprüft.

Erzwingen wolle Unterbäch aber gar nichts. «Wir könnten auch gut damit leben, wenn die Politikerinnen am Wochenende vor dem 1. August nach Unterbäch kämen.»

Stamm auf dem Rütli

Die Einladung für den 1. August ablehnen wird Judith Stamm. «Ich bin als Präsidentin der Rütlikommission am 1. August auf dem Rütli», sagte Stamm auf Anfrage. Auf den Vorschlag aus dem Wallis wollte sie nicht näher eingehen.

Da der Brief noch nicht eingegangen ist, wollte im Departement von Calmy-Rey niemand den Inhalt kommentieren. «Die Bundespräsidentin wird den Brief erst nach ihrer Asienreise beantworten können», sagte EDA-Sprecher Jean-Philippe Jeannerat.

(smw/sda)

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