Unterstützung für übergangene Radiosender
publiziert: Montag, 3. Nov 2008 / 16:35 Uhr

Zürich - In Zürich formiert sich politischer Widerstand zugunsten von «Radio Energy». Der Sender ging bei den Konzessionsvergaben vom vergangenen Freitag leer aus. Und in Genf setzt sich die Politik für das Weiterbestehen von «One FM» ein.

Studio in der Geschäftsstelle von Radio Energy in Zürich.
Studio in der Geschäftsstelle von Radio Energy in Zürich.
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Über die Parteigrenzen hinweg erhält der zum Medienhaus Ringier gehörende Privatsender «Radio Energy» (NRJ) Unterstützung. Die SP reichte im Kantonsrat ein Postulat ein. Aber auch Vertreter von FDP und SVP machen sich für «Radio Energy» stark.

Im Postulat fordert der SP-Fraktionschef im Kantonsrat, Nicolas Galladé, den Regierungsrat auf, sich beim Bundesamt für Kommunikaition (BAKOM) für eine vierte Frequenz im Radio-Versorgungsgebiet Zürich-Glarus einzusetzen.

Das Fortbestehen von «Radio Energy» würde laut SP «eine Bereicherung der Medienlandschaft darstellen». Im Raum Zürich habe es Platz für vier private Radiosender. «Radio Energy» sei eine «Bereicherung der Medienvielfalt».

Das dringliche Postulat will ferner bei der Zürcher Regierung erreichen, dass der ohne Konzession gebliebene private TV-Sender «Tele Züri» vom Kabelbetreiber (Cablecom) eine «verbindliche» Aufschaltgarantie auf einem 'guten Sendeplatz' erhält.

Solidarität

In Genf haben Politiker mit einem Besuch auf der Redaktion ihre Solidarität mit dem Unterhaltungsender «One FM» bekundet. Dieser war am Freitag bei der Konzessionserteilung ebenfalls leer ausgegangen.

Unter anderem kreuzte auch der Genfer Regierungspräsident Laurent Moutinot beim Sender auf. Die Politiker wollen ebenfalls für einen Verbleib des Senders mit 40 Angestellten kämpfen.

(smw/sda)

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