Heftige Unwetter in Grossbritannien und Irland
Unwetter über britischen Inseln fordert immer mehr Opfer
publiziert: Sonntag, 3. Feb 2002 / 16:26 Uhr

Edinburgh - Nach neuen Stürmen über Grossbritannien und Irland hat sich die Zahl der Unwettertoten auf zwölf erhöht. Bei Meter hohen Wellen gerieten mehrere Schiffe in Seenot. Die Küstenwache führte teilweise dramatische Rettungsaktionen durch.

Die heftigen Unwetter über Grossbritannien und Irland fordern immer mehr Opfer.
Die heftigen Unwetter über Grossbritannien und Irland fordern immer mehr Opfer.
In der südenglischen Küstenstadt Brighton wurde am Samstag ein Mann ins Meer geschleudert, als er auf einer Landungsbrücke spazieren ging. In Irland ertrank ein 28-Jähriger vermutlich in dem überfluteten Fluss Barrow in Athy, westlich von Dublin.

Der Kapitän eines französischen Trawlers ertrank nach Angaben der schottischen Küstenwache wahrscheinlich in den bis zu zehn Meter hohen Wellen. Insgesamt 44 Besatzungsmitglieder von drei Schiffen wurden aus der Seenot gerettet.

Weiter wurde die 18-köpfige Mannschaft eines französischen Trawlers in einer dramatischen Aktion gerettet. Das Schiff war am Freitagabend in den Sturm geraten. Die Rettungsaktion rund 400 Kilometer nordwestlich der Hebrideninseln wurde durch starke Winde erschwert.

Vor der englischen Südostküste wurden 16 Besatzungsmitglieder eines russischen Handelsschiffes aus Seenot gerettet. Die «Kodima» war am Freitag vor der Küste von Cornwall in Südwestengland in Seenot geraten. Der mit 450 Tonnen Benzin und 55 Tonnen Diesel beladene Tanker lief auf einer Sandbank auf Grund, blieb aber intakt.

Bei Kerry im Südwesten Irlands wurden zehn Fischer von einem Helikopter gerettet, nachdem ihr Schiff auf einen Felsen aufgeschlagen war.

Schon zu Beginn der Woche hatten orkanartige Stürme schwere Schäden im Norden Grossbritanniens verursacht. Neun Menschen waren dabei getötet worden. Am Sonntag schwächten sich die Winde ab. Meteorologen sagten jedoch heftigen Niederschlag und Überschwemmungen voraus.

(kil/sda)

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