Uri gegen Mutterschaftsversicherung
publiziert: Sonntag, 12. Feb 2006 / 14:43 Uhr

Altdorf - Die Urner Stimmberechtigten gönnen ihren Staatsangestellten keinen Mutterschaftsurlaub, der über das vom Bund festgesetzte Minimum von 14 Wochen hinausgeht.

In Uri werden jährlich drei bis fünf Kantonsangestellte schwanger.
In Uri werden jährlich drei bis fünf Kantonsangestellte schwanger.
Sie haben eine entsprechende Vorlage abgelehnt.

Bei einer Beteiligung von 33,34 Prozent votierten 5902 Stimmberechtigte gegen und 2442 für die revidierte Personalverordnung. Uri hatte bereits im September 2004 die Bundesregelung für eine Mutterschaftsversicherung abgelehnt.

Regierung und Parlament hatten den durch den Bund neu vorgeschriebenen 14-wöchigen Mutterschaftsurlaub mit einem zweiwöchigen Schwangerschaftsurlaub vor der Niederkunft ergänzen wollen.

Während den insgesamt 16 Wochen Urlaub sollte das bundesgesetzliche Minimum von 80 Prozent des Lohnes ausbezahlt werden.

Nicht über das obligatorische Mass

Bislang gewährte Uri höchstens 12 Wochen Urlaub, allerdings bei einer 100-prozentigen Lohnfortzahlung.

Die Stimmberechtigten machten nun klar, dass sie nicht bereit sind, den Mutterschaftsurlaub über das obligatorische Mass hinaus auszubauen. In Uri werden jährlich drei bis fünf Kantonsangestellte schwanger.

Das Referendum ergriffen hatte die SVP. Dabei erhielt sie auch Unterstützung der FDP. Die SVP hatte auch in anderen Kantonen versucht, den Mutterschaftsurlaub auf das Minimum zu beschränken.

Weiter wählte der Souverän den parteilosen Finanzdirektor Markus Stadler zum Landammann für die zweite Hälfte der vierjährigen Legislatur. Statthalter wird Volkswirtschaftsdirektor Isidor Baumann (CVP). Stadler erhielt bei einem Mehr von 2866 Stimmen deren 5113, Baumann bei einem Mehr von 2724 Stimmen deren 4357.

(rr/sda)

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