Urin-Recyclinganlage in «Endeavour» im Test
publiziert: Dienstag, 25. Nov 2008 / 10:00 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 25. Nov 2008 / 11:41 Uhr

Washington - Die US-Raumfähre «Endeavour» bleibt nach Problemen mit der Urin-Recyclinganlage an Bord der Internationalen Raumstation ISS einen Tag länger im All als geplant.

Die Crew der «Endeavour» hat den Fehler noch nicht gefunden.
Die Crew der «Endeavour» hat den Fehler noch nicht gefunden.
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Wie die US-Raumfahrtbehörde NASA am Montagabend (Ortszeit) mitteilte, soll der Shuttle jetzt erst am Freitag von der ISS abdocken. Die Landung in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida sei damit erst für Sonntag vorgesehen.

Zwar sei die hochmoderne Recyclinganlage, die aus Urin, Schweiss und Kondenswasser der Atemluft Trinkwasser aufbereiten kann, repariert worden. Es müsse aber erst noch überprüft werden, ob sie nun tatsächlich reibungslos funktioniert.

Zugleich beendeten die beiden Astronauten Shane Kimbrough und Steve Bowen den vierten und letzten Ausseneinsatz der zweiwöchigen «Endeavour»-Mission. Die beiden Astronauten reparierten und warteten Drehgelenke der Sonnensegel der ISS.

Weitere Kamera angebracht

Ausserdem wurde eine weitere Kamera an der ISS angebracht. Der «Weltraumspaziergang» dauerte gut sechs Stunden, teilte die NASA mit.

Die Drehgelenke des Sonnensegels sind notwendig für die Versorgung der Raumstation mit Solarstrom. Sie sorgen dafür, dass die Solarflügel sich optimal zur Sonne ausrichten und dadurch ein Maximum an Strom produzieren.

Dies sei Voraussetzung für die geplante Erweiterung der ISS im nächsten Mai. Dann sollen statt drei künftig sechs Astronauten als ständige Bewohner auf der Station leben.

Voraussetzung für Aufstockung

Ohne Funktion der Urin-Recyclinganlage ist die geplante Verdoppelung der ISS-Besatzung kaum möglich. Bislang wird das gesamte Trinkwasser von russischen und amerikanischen Transportflügen zur ISS gebracht.

Da die US-Shuttle-Flüge aber Anfang 2010 eingestellt werden sollen, wird der Transport schwierig. Um die ISS unabhängiger von einer Versorgung von der Erde zu machen, ist das Recycling vorgesehen.

(fest/sda)

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