Urner Finanzdirektor hat nicht gemobbt
publiziert: Donnerstag, 10. Nov 2005 / 12:13 Uhr

Altdorf - Der Urner Finanzdirektor Markus Stadler hat kein Mobbing betrieben.

Ein Experte sieht keinen Mobbing-Tatbestand bei Markus Stadler.
Ein Experte sieht keinen Mobbing-Tatbestand bei Markus Stadler.
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Zu diesem Schluss kommt ein auswärtiger Experte, der entsprechende Vorwürfe des ehemaligen Direktionssekretärs im Auftrag der Regierung überprüfte.

Wie die Urner Staatskanzlei mitteilte, schliesse der Experte eindeutig aus, «dass es sich vorliegend um einen Fall von Mobbing handelt». Hingegen weise das Mitarbeitergespräch mit dem Direktionssekretär einen formellen Mangel auf, weil ein gegenseitig unterzeichnetes Ergebnisblatt fehle.

Auch sei die Qualifikation zu wohlwollend ausgefallen, was der Experte als materiellen Fehler wertet. Diese Mängel würden jedoch als «objektiv leicht» eingeschätzt.

Weitere Vorwürfe nicht haltbar

Ein zweiter Experte befasste sich laut der Mitteilung mit den Vorwürfen, die der Direktionssekretär im Zusammehang mit der Vermögensverwaltung der Staatlichen Versicherungskasse Uri erhoben hatte. Diese Vorwürfe gegenüber Regierungsrat Stadler seien laut dem Experten «nicht haltbar».

Die Regierung wertet das Vorgehen des Direktionssekretärs als klaren Verstoss gegen die Treuepflichten, der eigentlich zur fristlosen Entlassung führen müsste. Davon sieht die Regierung ab, weil der Mitarbeiter bereits freigestellt ist und weil die leichten Mängel zu Missverständnissen in der Kommunikation geführt hatten.

Zudem ende das Arbeitsverhältnis auf Ende 2005 sowieso. Der Direktionssekretär der Finanzdirektion, Urs Z´graggen, hatte im Juni gekündigt und darauf Ende August auf einer Homepage im Internet die erwähnten Vorwürfe erhoben. Die Regierung leitete anschliessend eine Untersuchung ein.

(smw/sda)

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