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Ursula Wyss will in die Berner Stadtregierung
publiziert: Freitag, 4. Nov 2011 / 13:00 Uhr / aktualisiert: Freitag, 4. Nov 2011 / 21:02 Uhr
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Ursula Wyss ist bereit für grössere Aufgaben.
Ursula Wyss ist bereit für grössere Aufgaben.

Bern - SP-Nationalrätin Ursula Wyss interessiert sich für einen Sitz in der Berner Stadtregierung. Mit Blick auf ihre Kandidatur gibt sie das Präsidium der SP-Bundeshausfraktion ab. Wyss muss nun noch von ihrer Sektion und von der SP der Stadt Bern offiziell nominiert werden. Das dürfte aber nur Formsache sein.

2 Meldungen im Zusammenhang
Wyss gab am Donnerstag der Sektion SP Bern-Nord ihr Interesse bekannt und liess am Freitag das Schreiben den Medien zukommen. Im Brief heisst es, nach zwei Jahren im Grossen Rat und 12 Jahren im Nationalrat fühle sie sich nun den Anforderungen eines Gemeinderatsmandats gewachsen.

Das gute Abschneiden der SP der Stadt Bern bei den eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober und ihr eigenes gutes Resultat habe sie für eine Kandidatur motiviert.

Ersatz für Olibet

Für die SP der Stadt Bern - die wählerstärkste Partei in der Bundesstadt - ist die Kunde von Wyss' Interesse zweifellos eine gute Nachricht. Wyss war im Frühling von der Leitung der SP Stadt Bern auch angefragt worden, ob sie kandidiere, wie es in ihrem Brief heisst.

Die SP muss nämlich bei den Stadtberner Gemeindewahlen vom 25. November 2012 im fünfköpfigen Berner Gemeinderat den Sitz der abtretenden Gemeinderätin Edith Olibet verteidigen. Dafür stehen nun die Chancen sicher gut, wenn Wyss auch wirklich nominiert wird.

Viele sehen die 38-jährige Wyss auch als Nachfolgerin von Alexander Tschäppät (SP) im Amt des Berner Stadtpräsidenten. Tschäppät sagte am Freitag auf Anfrage, er werde 2012 nochmals, aber letztmals, kandidieren. Wyss wäre eine gute Nachfolgerin, wenn er 2016 abtrete. Es sei Ziel der Berner Rot-Grün-Mitte-Allianz, im Gemeinderat und beim Stadtpräsidium Kontinuität zu haben.

SP sucht Nachfolge fürs Fraktionspräsidium

Ob Wyss im Fall einer Wahl in den Berner Gemeinderat ihr Nationalratsmandat behalten würde, lässt sie offen. Fest steht, dass sie als Präsidentin der SP-Bundeshausfraktion zurücktritt - und zwar unabhängig davon, ob sie gewählt wird oder nicht.

Wegen ihrer Kandidatur für den Berner Gemeinderat werde Wyss auf Beginn der Frühjahrssession 2012 das Fraktionspräsidium abgeben, teilte die SP am Freitagabend mit. Die Nachfolge will die Fraktion Mitte Februar bestimmen.

Sie habe die SP-Fraktion während fünf Jahren mit viel Herzblut geleitet, sagte Wyss am Freitagabend vor den Medien. Nun sei der Moment gekommen, das Amt weiterzugeben.

(bg/sda)

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SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr.
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Ursula Wyss
Ursula Wyss
Leberkäse
Jeder sucht sich die Experten nach seinem Gusto, nicht wahr?

Wieso Ihr Anti-AKW-Heinis immer nach Deutschland pilgern müsst, um dort noch eine Ex-DDR-Tussi auszugraben, sei Euch überlassen.
Wir haben genügend Strahlenexperten in der Schweiz, dafür braucht's wirklich keine gefälschten Studien, bei denen das Ergebnis schon im voraus (siehe Titel) definiert wurde.

Zitat Heini: "Nicht nur Schilddrüsenkrebse, sondern auch ein weites Spektrum schwerer Langzeitschäden an Menschen und Umwelt können schon lange einwandfrei nachgewiesen und statistisch belegt werden. Die Beweisführung eines strahlenverursachten Krebses für den Einzelnen ist naturgemäss schwierig wenn nicht unmöglich."

Damit belegen Sie Ihre Voreingenommenheit. Es gibt tausend Ursachen natürlicher Art, wieso es zu Krebserkrankungen kommt. Sie schieben diese einfach der ionisierenden Strahlung eines AKW in die Schuhe. Das ist unlauter. Zudem können Sie diese Statistiken vergessen. Die sind soviel Wert wie Ihre Propaganda, Heini. Es liesse sich bestimmt eine Statistik erstellen, die erhöhte Erkrankungen in der Umgebung von Einkaufszentren oder bei HeinrichFrei zum Ergebnis hätten - je nachdem, wer die Statistik auf welche Weise zu welchem Zweck erstellt hat. Wichtig wäre dabei der kausale Zusammenhang - und der fehlt bei diesen Studien.

P.S: Gehen Sie ja nie wandern in den Schweizer Bergen. Die ionisierende Strahlung in dieser Höhe (die nicht von AKWs stammt) könnte Krebs verursachen. Am besten wäre, Sie schliessen sich irgendwo ein, vielleicht in einem Bleimantel-Bunker.
Ursula Wyss und Abschaltung AKW Mühleberg
Ursula Wyss will in die neue Stadtregierung von Bern. Hoffentlich unterstützt diese Politikern die Volksinitiative zur sofortigen Abschaltung des AKW Mühleberg bei Bern. für die Initiative wurden schon über 7'000 Unterschriften gesammlet. Es werden 15‘000 Unterschriften benötigt.

Zu erinnern ist: Die Rundnaht des Kernmantels des Atom-Reaktors in Mühleberg ist heute zu 25 Prozent gerissen, wie aus einem Untersuchungsbericht hervorging, was aber keine Problem darstelle, heisst es, da die Risse mit Klammern zusammengehalten würden…

Die Forderung das AKW Mühleberg sofort abzuschalten, kann man nur unterstützen. Auch Beznau 1 und 2 sollten ausser Betrieb genommen werden, und Leibstadt und Gösgen nicht erst anno Tobak. Leider werden in anderen Ländern weiter neue Kernkraftwerke gebaut. Dies liegt auch daran, dass die Strahlenschäden bei Unfällen und bei einem Normalbetrieb eines Reaktors heruntergespielt werden.

Die Weltgesundheitsorganisation, die WHO, ist seit 1959 mit einem Vertrag an die Internationale Atomenergieagentur, IAEO, gebunden, der besagt, dass die Interessen der Atomindustrie stets Vorrang haben wenn es um Strahlenschäden geht. Gesundheitliche Folgen von ionisierender Strahlung wurden – werden – daher stets minimiert. Die WHO anerkennt zum Beispiel die gesundheitlichen Folgen des Unglücks von Tschernobyl nicht in seinem vollem Umfang an.

Nicht nur Schilddrüsenkrebse, sondern auch ein weites Spektrum schwerer Langzeitschäden an Menschen und Umwelt können schon lange einwandfrei nachgewiesen und statistisch belegt werden. Die Beweisführung eines strahlenverursachten Krebses für den Einzelnen ist naturgemäss schwierig wenn nicht unmöglich.

Nach Tschernobyl wurden in Weissrussland, Russland und der Ukraine Belastungskarten der Strahlung erstellt, nachdem die kurzlebigen Nuklide zerfallen waren Die Strahlung wurde kleinräumig gemessen und kartiert. Mit der Zeit kannte man die Hotspots, die sich wie ein Fleckenteppich über die Gebiete verteilten.

Daten über die kleinräumige Verteilung der Strahlenbelastung sollten auch in Japan erstellt werden. Die Tragödie von Fukushima vor Augen, sollte es doch an der Zeit sein, die weltweit vorhandenen Zahlen von strahlungsbedingten Erkrankungen einmal zuzulassen und daraus Konsequenzen zu ziehen, auch in unserem Land. Die deutsche Professorin Dr. Inge Schmitz-Feuerhake aus Hannover dokumentierte in die Erkrankungen beim Normalbetrieb von AKWs in der Studie: „Kinderkrebs bei deutschen Kernkraftwerken“.
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