VBS will Kriegsmaterial aus Israel
publiziert: Sonntag, 15. Okt 2006 / 13:05 Uhr

Bern - Die Schweiz will erneut Kriegsmaterial in Israel bestellen.

Wieviele Komponenten aus Israel bestellt werden sollen ist noch unklar.
Wieviele Komponenten aus Israel bestellt werden sollen ist noch unklar.
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Dieses Mal sind es Teile für den Super-Puma-Helikopter im Unfang von zwischen 4 und 10 Millionen Franken. Das VBS bestätigte einen entsprechenden Bericht der «SonntagsZeitung».

Es ginge um Teile für die Werterhaltung der 20 Jahre alten Helikopter der Luftwaffe, sagte Martin Bühler, Sprecher des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS. Konkret sollen die Cockpit des Helikopters modernisiert werden.

Es sei noch unklar, wie viele Komponenten letztlich in Israel bestellt werden sollen.

Der Wert des Auftrags betrüge lediglich 0,26 bis 0,66 Prozent des gesamten Rüstungsprogramms, sagte Bühler mit Blick auf die Kritik, die Schweizer Rüstungskäufe in Israel nach sich ziehen.

Kauf abgesegnet

Eine Bestellung von weit grösserem Umfang sorgte in der Vergangenheit für hitzige Debatten. Linke und Grüne hatten sich vergeblich gegen den Kauf des so genannten Integrierten Funkaufklärungs- und Sendesystems IFASS für die Armee in Höhe von 395 Mio. Franken gewehrt.

Davon entfallen 147 Mio. Franken auf direkte Beschaffungen in Israel. Das Parlament segnete diesen Kauf jedoch vor einem Jahr mit dem Rüstungsprogramm 2005 ab.

Die militärische Zusammmenarbeit zwischen der Schweiz und Israel hatte im Sommer nach der israelischen Offensive in den palästinensischen Gebieten und in Libanon erneut eine Kontroverse ausgelöst. Der von linker Seite geforderte Stopp der Kooperation wurde aber dieses Mal vom Bundesrat abgelehnt.

Dies im Gegensatz zu 2002. Damals hatte die Schweiz die militärische Zusammenarbeit mit Israel eingeschränkt, nachdem die israelische Armee palästinensische Dörfer wiederbesetzt hatte. Im Frühling 2005 wurde die Kooperation wieder aufgenommen.

(rr/sda)

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