Valser-Expansion ins Ausland braucht Zeit und Geduld
publiziert: Mittwoch, 4. Feb 2004 / 14:39 Uhr

Bern - Die Welt scheint nicht auf das Valser-Mineralwasser gewartet zu haben. Die Expansion von Valser ins Ausland komme nur nur langsam voran, sagte Fritz Bärlocher, Chef des Schweizer Coca-Cola-Konzerns, in einem Interview mit der Zeitung Der Bund.

Zusätzlich soll auch der russische Markt erschlossen werden.
Zusätzlich soll auch der russische Markt erschlossen werden.
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Valser-Expansion ins Ausland braucht Zeit und Geduld

BERN - Die Welt scheint nicht auf das Valser-Mineralwasser gewartet zu haben. Die Expansion von Valser ins Ausland komme nur nur langsam voran, sagte Fritz Bärlocher, Chef des Schweizer Coca-Cola-Konzerns, in einem Interview mit der Zeitung Der Bund.

Coca-Cola hatte die Valser Mineralquellen AG im Herbst 2002 von der Berner Hess Group erworben. Damals hiess es, dass die Expansion ins Ausland forciert werden solle. Zu diesem Zweck wurde eigens die Stelle eines International Market Development Managers geschaffen.

Im Blick hatte Coca-Cola namentlich den deutschen Markt. Inzwischen wurden aber kaum Fortschritte gemacht. Es sei nicht so, dass alle auf Valser warten, erklärte Bärlocher.

In Deutschland, wohin Valser 8 Prozent seiner Produktion exportiert, gebe es bereits über 400 Sorten Mineralwasser. Valser werde ins Coca-Cola-Vertriebssystem aufgenommen, dadurch soll seine Verkaufskraft verbessert werden.

Zusätzlich soll auch der russische Markt erschlossen werden, namentlich die Städte Moskau und St. Petersburg. Dort gebe es eine genügend grosse Konsumentenschicht, die sich ein qualitativ hochwertiges Import-Mineralwasser leisten könnte. Die Pläne seien aber noch nicht spruchreif.

Es sei nur sinnvoll, Valser in ein Land einzuführen, wo es eine gewisse Affinität zu Schweizer Wasser gibt, erklärte Bärlocher. Das Image der Schweiz sei in Russland enorm positiv.

Der Rekord-Sommer 2003 war aus Sicht von Valser sehr erfreulich: 136 Mio. Liter Mineralwasser wurden abgesetzt. Im Vorjahr waren es noch 125,5 Mio. Liter gewesen. Die Süssgetränke dagegen hätten weniger profitieren können, sagte Bärlocher.

(fest/sda)

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