Vater eines Fussballers erhält Stadionverbot
publiziert: Dienstag, 21. Dez 2010 / 16:00 Uhr
Zu den Übergriffen kam es bei einem Juniorenmatch von 10- und 11-Jährigen in Nyon.
Zu den Übergriffen kam es bei einem Juniorenmatch von 10- und 11-Jährigen in Nyon.

Lausanne - Der rabiate Vater eines Fussballjuniors aus der Region Nyon muss sich ein Jahr lang sämtlicher Stadien und Fussballplätzen im Kanton Waadt fernhalten. Er hatte im Oktober den Trainer seines Sohns geschlagen und mit dem Tod bedroht.

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Zu den Übergriffen kam es bei einem Juniorenmatch von 10- und 11-Jährigen in Nyon. Der Fussballvater warf dem Trainer zuerst auf dem Platz und später in der Garderobe und den Garderobegängen vor, den Sohn nicht auf der richtigen Position spielen zu lassen.

Vor den Kindern ging der Rabiate schliesslich zum Angriff über. Er verletzte den rund 50-jährigen Trainer am Ohr, stiess ihn zu Boden und zog sich unter Morddrohungen zurück, wie die Kantonspolizei und der Waadtländer Fussballverband am Dienstag mitteilten.

Der Trainer reichte Klage ein. Ein Arztzeugnis aus dem Spital Nyon attestierte ihm diverse Verletzungen. Der Fussballvater muss sich wegen Körperverletzung, Drohung und Beleidigung verantworten.

Ein Jahr Rayonverbot

Die Hooligan-Abteilung der Kantonspolizei verhängte gegen ihn ein Rayonverbot von einem Jahr. Sollte er sich nicht daran halten, kann die Polizei ihn dazu verpflichten, sich während Fussballspielen bei ihr zu melden. Selbst eine Inhaftierung während Spielen kommt in Frage.

Die Waadtländer Hooligan-Abteilung verhängte in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt 63 Rayonverbote. Im aktuellen Fall musste sie allerdings erstmals ein Verbot gegen einen fanatischen Fussballvater verhängen.

(ade/sda)

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