Vekselberg will Kanton Zürich verlassen
publiziert: Mittwoch, 30. Sep 2009 / 09:30 Uhr

Zürich - Der russische Milliardär Viktor Vekselberg überlegt sich einen Wegzug aus dem Kanton Zürich. Grund dafür sei die dortige Abschaffung der Pauschalsteuer, sagte der Investor in einem Gespräch mit der «Handelszeitung».

Bleibt in der Schweiz: Viktor Vekselberg.
Bleibt in der Schweiz: Viktor Vekselberg.
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«Wir prüfen derzeit mehrere Möglichkeiten», hielt Vekselberg fest, der seit 2004 im Kanton Zürich lebt und eine Pauschalsteuer entrichtet. Er denke jedoch nicht daran, die Schweiz zu verlassen, sagte der Investor, welcher den Industriekonzern OC Oerlikon kontrolliert und eine namhafte Beteiligung am Technologieunternehmen Sulzer hält.

Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich hatten im Februar entschieden, die Pauschalsteuer für reiche Ausländer abzuschaffen. Dies hatte eine Initiative der Alternativen Liste (AL) verlangt. Regierung und Parlament hatten die Vorlage abgelehnt.

Die Schweiz biete für russische Geschäftsleute «hervorragende Möglichkeiten», um ihr Heimatland voranzubringen, betonte Vekselberg. Doch müssten Russen, die hierher kommen, besser vorbereitet sein. Auch für ihn seien die ersten Schritte hier schwierig gewesen. Er habe aber seine Erfahrungen gemacht und wisse nun, wie man sich verhalten müsse, um akzeptiert zu werden.

(ht/sda)

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