Verbale Duelle vor Chelsea - Barcelona
publiziert: Mittwoch, 22. Feb 2006 / 00:59 Uhr

Vor dem Achtelfinal-Schlager in der Champions League zwischen Chelsea und Barcelona fochten die beiden Coaches bereits bissige Duelle auf verbaler Ebene aus. Im Vorjahr hatten sich die Londoner auf dem Rasen knapp durchgesetzt.

José Mourinho hält sich bei verbalen Beschuldigungen nicht zurück.
José Mourinho hält sich bei verbalen Beschuldigungen nicht zurück.
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Selbst das -- neben Bayern - Milan von gestern -- zweite deutsch-italienische Duell in den Achtelfinals zwischen Werder Bremen und Juventus Turin steht deutlich im Schatten des heutigen Knallers Chelsea - Barcelona, den es schon vor zwölf Monaten in der gleichen Phase gab.

Damals hatte sich Chelsea nach einer 1:2-Niederlage in Barcelona im Rückspiel mit einem spektakulären 4:2 in London durchgesetzt. Noch mehr als die beiden Spiele gab jedoch das Verhalten der Coaches vor und nach der Partie zu diskutieren.

Jose Mourinho hatte damals Barcelona-Trainer Frank Rijkaard vorgeworfen, den schwedischen Schiedsrichter Anders Frisk in der Pause des Hinspiels in der Garderobe beeinflusst zu haben. Frisk erhielt darauf Morddrohungen von Chelsea-Fans und trat zurück; Mourinho wurde für zwei Spiele gesperrt.

Erneut Beschuldigungen

Jetzt beschuldigte Mourinho die Barça-Professionals bereits wieder, sie würden mit Schwalben permanent Penaltys und Platzverweise provozieren. Auf Frank Lampard und John Terry, so mutmasste der Portugiese, hätten es die Katalanen im besonderen abgesehen, da beide nach einer Verwarnung im Rückspiel gesperrt wären.

Und er konterte auch den Vorwurf der Spanier wegen den offenbar schlechten Platzverhältnissen an der Stamford Bridge mit der ihm eigenen Ironie: «Weil wir keine technisch versierten Spieler haben, brauchen wir einen Kartoffelacker. Deshalb spielen wir auf einem Kartoffelacker.»

Zwar hielten Rijkaard und seine Spieler in diesem verbalen Schlagabtausch im Vorfeld zumeist zurück, aber einen Seitenhieb konnte sich der Holländer doch nicht verkneifen. Er pflege mit Terje Hauge, dem norwegischen Spielleiter vom Mittwoch, einen sehr guten Kontakt.

«Wir sprechen fast jeden Tag miteinander und gehen so oft wie möglich miteinander essen», witzelte Rijkaard, um jedoch ernster noch zu ergänzen, dass sein Verhältnis zu Hauge in jedem Fall besser sei als jenes zu Mourinho.

(bert/Si)

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