Verband Schweizer Volksmusik lanciert Petition

publiziert: Donnerstag, 11. Okt 2007 / 10:53 Uhr

Bühler AR - Der Verband Schweizer Volksmusik will mit einer Petition erreichen, dass Volksmusik weiterhin von Radio DRS über UKW verbreitet wird. Volksmusik-Anhänger würden gezwungen, auf DAB umzustellen, bevor die landesweite Versorgung gewährleistet sei.

Voraussichtlich wird ab Februar 2008 Volksmusik nicht mehr über UKW zu hören sein.
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Die Bittschrift verlangt vom Parlament, dem Bundesrat, der SRG SSR idée suisse und Radio DRS, alle nötigen Vorkehrungen zu treffen, «damit auch in Zukunft ein breites Angebot an volkstümlicher Musik über eine UKW-Frequenz gesendet wird».

Unterstützt wird sie von breiten Kreisen der Volksmusik, wie der Verband am Donnerstag mitteilte. Zum Beispiel haben sich Ruedi Rymann, Peter Zinsli und Kurt Felix hinter das Anliegen gestellt.

Politische Unterstützung erhält die Petition vom SVP-Präsident Ueli Maurer und dem St. Galler SVP-Nationalrat Toni Brunner.

Kritik auch in den Räten

Der Beschluss der SRG, die Volksmusik von DRS 1 ab Februar 2008 auf die «Musigwälle» zu verschieben und dieses Programm ab 2009 nur noch via Kabel, Internet und DAB zu verbreiten, hatte heftige Reaktionen ausgelöst.

Auch in der Fernmeldekommission (KVF) des Nationalrats und im Bundesrat war Kritik laut geworden.

Reagiert hat zudem der Volksmusiksender Radio Eviva. Er reichte beim Bakom ein Gesuch ein, um sein Programm auf UKW zu verbreiten. Radio Eviva will damit in die Lücke springen, die mit der Streichung der Volksmusik auf DRS 1 im kommenden Jahr entsteht.

(rr/sda)

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