Verbilligung von Prämien für Jugendliche
publiziert: Mittwoch, 20. Sep 2006 / 10:42 Uhr

Stans - Die Krankenkassenprämien für Kinder und Jugendliche in Ausbildung werden im Kanton Nidwalden zur Hälfte verbilligt.

Der Landrat hat aus Rücksicht auf die Kantonsfinanzen auf eine grosszügigere Lösung verzichtet.
Der Landrat hat aus Rücksicht auf die Kantonsfinanzen auf eine grosszügigere Lösung verzichtet.
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Neu werden die Prämien von Kindern, deren Eltern ein Einkommen weniger als 150 000 Franken haben, sowie von Jugendlichen in Ausbildung, um 50 Prozent verbilligt. In der Schlussabstimmung nach erster Lesung passierte diese Lösung fast einstimmig.

Die neue vom Bund vorgeschriebene Verbilligung ergänzt die bisherige individuelle Prämienverbilligung (IPV). Während die IPV Menschen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen entlastet, ist die neue Verbilligung eine familienpolitische Massnahme auch zu Gunsten des Mittelstandes. Kostendach einhalten

Der Regierungsrat hatte aus finanziellen Gründen darauf verzichtet, die Kinder- und Jugendprämien stärker zu entlasten. Vorgabe war, dass die Prämienverbilligungen nicht mehr als 12,4 Millionen Franken kosten. 2006 sind dafür 11,3 Millionen Franken budgetiert.

(bert/sda)

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