Verdächtige werden länger festgehalten
publiziert: Donnerstag, 31. Aug 2006 / 08:01 Uhr

London - In London ist im Zusammenhang mit vereitelten Anschlägen auf Flüge in die USA die Untersuchungshaft für drei Verdächtige verlängert worden.

Alle bislang in dem Fall Festgenommenen sind Briten muslimischer Herkunft.
Alle bislang in dem Fall Festgenommenen sind Briten muslimischer Herkunft.
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Gegen die britischen Muslime wurde offiziell Anklage erhoben. Sie sollen am 18. September vor Gericht erscheinen. Ihnen wird Verschwörung zum Mord sowie der Vorbereitung terroristischer Handlungen vorgeworfen. Für fünf weitere Verdächtige erhielt die Polizei zudem noch eine Woche Zeit, um sie im Zusammenhang mit den Anschlagsplänen zu befragen.

Nach britischem Recht darf die Polizei Terror-Verdächtige maximal 28 Tage festhalten. Dann muss entweder Anklage erhoben werden oder sie müssen frei gelassen werden.

Die meisten mit pakistanischen Hintergrund

Alle bislang in dem Fall Festgenommenen sind Briten muslimischer Herkunft, die meisten mit pakistanischem Hintergrund. Auch die pakistanischen Behörden haben einige Verdächtige festgenommen.

Die britische Polizei hatte eigenen Angaben zufolge im August einen Versuch von Attentätern vereitelt, Passagierflugzeuge über dem Atlantik in die Luft zu sprengen.

(fest/sda)

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