Verdienen Vasella & Co. immer noch zu viel?
publiziert: Donnerstag, 24. Sep 2009 / 10:02 Uhr

Zürich/Genf - Die Löhne der Spitzenmanager sind im 2008 gesunken, aber gesamthaft immer noch hoch. Geschäftsleitungsmitglieder der grössten Schweizer Konzerne erhielten im Schnitt 2,4 Mio. Franken, Verwaltungratspräsidenten (ohne operative Funktionen) 2 Mio. Franken.

Novartis-CEO Daniel Vasella.
Novartis-CEO Daniel Vasella.
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Die Verwaltungsräte erhielten im Schnitt 300'000 Franken. Die Gehälter der Führungsinstanzen der 47 grössten börsenkotierten Unternehmen der Schweiz sind insgesamt um 22 Prozent zurückgegangen, wie eine von der Anlagestiftung Ethos vorgelegte Studie zeigt.

Gesunken sind die Spitzenlöhne besonders im Finanzsektor. Ethos kritisiert aber, dass die Vergütungspraxis speziell bei den Boni nach wie vor nicht transparent genug sei. Sie überstiegen knapp das gesetzliche Minimum und entsprächen nicht der internationalen «Best Practice».

Mehr Transparenz

Zusammen mit acht Pensionskassen stellt die Anlagestiftung erneut Anträge, die auf mehr Transparenz abzielen: Die Initianten verlangen erstens, dass nun an den Generalversammlungen des Zementkonzerns Holcim, des Pharmariesen Novartis und der Versicherungsunternehmen Swiss Re und Zurich Financial Services über eine Vergütungsbericht abgestimmt werden könne.

Zweitens verlangen Ethos und die acht Pensionskassen, dass bei Novartis die Funktion von Verwaltungsratspräsident und Konzernchef getrennt werden. Daniel Vasella, der bei Novartis beide dieser Funktionen innehat, hat gemäss Ethos 2008 40,3 Mio. Fr. verdient und führt damit einmal mehr die Liste der Spitzenverdiener an.

(tri/sda)

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Der gute, alte Kostolany
hat das bereits vor einem halben Jahrhundert schon sinngemäss so gesagt:
"Solange wir die Amis, Wallstreet und ihr dreckiges Wirtschaftsystem vergöttern alles nachäffen und kritiklos mitmachen, werden wir anderen die Zeche bezahlen."
Sehr gut. Midas! Jeder, der die Macht hat wird von ihr verdorben. Die Amis haben eben Macht. Genau darum geht es in der Welt.
Ich habe selbst ein Haus und weiss, wie da die Dinge laufen, mein Haus gehört der Bank, weil es unsere von den Banken gesteuerten Mitte Rechts Regierung so für gerichtet hat!
Im Übrigen habe ich nicht behauptet, sie hätten die Pensionskassen für die Finanz- und Wirtschaftskrise alleine verantwortlich gemacht. Ich halte aber den Teil, den sie dazu beigetragen haben, für marginal.
Wann gewusst
Ca. 6 Monate vor der eigentlichen Spitze der Krise waren genügend Warnungen im Umlauf. Raus aus Dollar, Liquidität schaffen und rein in Gold und CHF.

Eigentlich wussten alle im Finanzsektor dass es passieren müsste. Nur das Ausmass und dass es Firmen wie z.Bsp. Lehman zerreissen würde war die eigentliche Ueberraschung.

Es war halt die Gier. Ein Gebäude mit Banknoten zum auflesen am Boden, dass in wenigen Minuten gesprengt wird. Wer geht rechtzeitig und wer kriegt den Hals nicht voll? Danach sind alle schlauer.

Es gibt übrigens nicht wenige, die eine volle Inflation voraussagen, aus der 3 Hauptwährungen hervorgehen werden. Einen "neuen" Dollar mit Einbindung von UK, China und Indien und eventuell den Tigerstaaten, einen erweiterten Euro mit Russland und den CHF als Flucht- und Hafenwährung. Aber dieses Szenario würde für alle sehr schlimm ablaufen, wenn z.Bsp. der Metzger nur noch ein Goldvreneli oder Essensmarken annehmen will.
Neue Päckli
Ich habe doch nicht geschrieben dass die Wirtschaftskrise von den Pensionkassen ausging, sonder davon dass die Pensionkassen als Grossaktionäre von Gesellschaften mit unser Aller Geld die hohen Boni und Saläre an den GVs ständig abnicken.

Gut kommen wir zu den Immobilien der Pensionskassen. Das perfekte Auslutschsystem. Wir zahlen PK, die kauft Immobilien, regelt mit den grossen Immofirmen das Angebot und verlangt überteuerte Mieten in der Schweiz. Wir zahlen zu hohe Mieten für Wohnungen die die PKs mit unserem Geld kauften oder bauten.

Wenn Sie dann Ihr PK Kapital zum Kauf einer Immobilie verwenden, haut Ihnen der Staat eines mit dem Eigenmietwert und Steuern drüber. Selbst wenn Sie eine Immobilie in der Schweiz kaufen, dürfen Sie diese nie "besitzen", weil Bürger die schuldenfrei leben wollen oder können bestraft werden. Also haben Sie eine Hypo bei einer Bank an der die PK auch beteiligt ist und leben in einem "Eigentum" ohne jemals voller Besitzer zu sein. Das als Zinszahler bei den Gleichen die Ihr angelegtes Geld schlecht verzinsen und sich bei Ihnen bedienen. Den diese Organisationen besorgen sich das Geld fast gratis, während sie uns die hohen Zinsen aufdrücken. Und in diesem System bedienen sich halt alle auch an Boni und Gehälter durch unser Volksvermögen. Perfekter Kreislauf und Selbstbedienungsladen für Wenige.

Zur Krise: Wer glaubt die ist überstanden, täuscht sich meiner Meinung nach. Da liegen noch so viele zusätzliche, miese Kredite in den USA. Alleine schon Kredikartenschulden die nicht mehr bezahlt werden können sind um die 900 Milliarden US$. Diese sind sicherlich wieder als Papiere wie Bürgschaften hinterlegt worden. Ausserdem sind die "toxischen Papiere" ja nicht verschwunden. In den meisten Ländern liegen sie jetzt einfach beim Staat statt bei den Banken. Da haben Sie recht, die müssen wieder neu verpackt und mit möglichst wenig Verlust weg.
Aus Alt mach Neu. Schliesslich lässt sich da wieder eine Menge Geld verdienen.

Die Milchbüchleinfrage wird dabei nie gestellt. Ich finanziere Immobilien, verkaufe dazu Notes und kassiere Geld. Dann ist die Sicherheit weg und die Immobilie nix mehr wert. Das Geld habe ich aber in vielen Fällen trotzdem kassiert. Es gibt zwei Arten von Geld, das Binäre, Imaginative und das Reale. Es wurde aber auch sehr viel Reales auf wertlose Papiere umgewälzt. Das verschwindet nicht und keiner stellt Fragen wo die Kapitalströme am Ende landeten. Die "Schuldigen" soll, darf man und will man nicht finden.

Ich bleibe dabei, ob eigentlich gewollt oder ungewollt fabriziert, diese Krise war zu einem Grossteil der beste, grösste und "legalste" Bankraub der Geschichte, ausgelöst und gemanagt durch die USA-Wirtschaft zum Schaden aller Volksvermögen weltweit. Solange wir die Amis, Wallstreet und ihr dreckiges Wirtschaftsystem vergöttern alles nachäffen und kritiklos mitmachen, werden wir Anderen die Zeche bezahlen.

Wenn morgen die Leitwährung für Rohöl und Gold nicht mehr US$ wäre, wären die USA voll pleite und am ende. Bis dahin drucken sie einfach Papier dass sie brauchen. Würde die Staatengemeinschaft das ändern und zum Beispiel in Euro abrechnen wollen, hätten wir den 3. Weltkrieg.
Eine gute Frage!
In den Spezialmedien der Finanzwelt wussten das viele bereits schon lange und veröffentlichten das auch. Es wurden sogar ganz detailliert die Fakten genannt. Das was bereits im Frühjahr 2008 als die Börsen noch munter nach oben gingen. Aber wer hört schon gerne auf solche negativen Nachrichten?
Selbst unser Altbundesrat S. Schmid hat so etwas offensichtlich kommen gesehen, als er noch nicht Bundesrat war (das muss bereits vor 2000 gewesen sein!). Es handelte sich um eine Anfrage, was geschehen würde und ob bereits Massnahmen ergriffen seien, wenn eine Grossbank ins Wanken geriete. Aber danach hat er da auch nichts mehr getan.
Hätten alle auf die Warnungen gehört und sofort Ihre Anlagen verkauft, wäre vielleicht alles noch schlimmer gekommen.
Ich vermute, dass damals bereits vieles schon so weit gediehen war, dass es kaum noch aufzuhalten war. Man sagt ja im Nachhinein ist man klüger.
Aber dass etwas ganz faul ist an unserem Finanzwesen, ist nun deutlich klar geworden.
Ich bin überzeugt davon, dass man am Geld selbst einfach nichts verdienen dürfte sondern nur an den Mehrwehrten der Waren, dann würde so etwas nie wieder passieren. Anlagen, die so geführt werden, haben sich auch ganz gut in der Krise gehalten.
Es geht bereits wieder munter weiter, wir sind alle bereits so im alten Denken verhaftet, dass alles Neue gleich in den Boden gestampft wird. Vielleicht sind wir dann nach der zehnten Krise so weit, etwas wirklich zu ändern. Da bin ich aber skeptisch! Auch die Athener haben so lange palavert, bis plötzlich König Philipp da stand! Da war's aus mit der schönen Demokratie!
Schon lange wussten aufmerksam Hinhörende und Denkende ...
... dass das Verhalten der Banker und Finanzgurus wieder zu einem Finanzdebakel führen könnte.

In der Presse las uns hörte man in den letzten Jahren immer wieder ernsthafte Warnungen! Diese Warnungen haben zum Beispiel bei mir bewirkt, dass ich davon absah UBS- oder CS-Aktien zu kaufen ... Mit dem Anstieg der Buchpreise für die guten Aktien wird sich jetzt wohl für viele herausstellen, die vorsichtig Anlagegeschäfte tätigten, dass Buchverluste wohl entstanden sind, jedoch einigermassen verkraftbar!

Bei den Pensionskassen tönt es jetzt auch wieder optimistischer, weil auch bei ihnen natürlich der gleiche Effekt spürbar geworden ist, sofern sie nicht auf giftige Hochrisikopapiere gesetzt hatten - was ja eigentlich dann schon wieder fahrlässig gewesen wäre!
Finazkrise
Seit wann wussten die Herren Volkszertreter, dass die Krise kommt?
Nur noch ein paar Amerkungen
Dank für diesen fundierten Beitrag.
Zur Zeit sind die Banken bereits wieder dabei, solche "toxischen" Päckli zu schnüren aus ungedeckten Krediten und Versicherung und anderem undurchsichtigem "Material". Es geht bereits wieder in eine neue Krise!

Die Wirtschafts- und Finanzkrise ging nicht von den Pensionskassen aus! Hier müssen wir immer auch sehen, dass sehr viel Geld der Pensionskassen wieder in die Wirtschaft fliesst und diese somit untertstützt. Aber der Aktienanteil der Pensionskassen ist ziemlich eingeschränkt. Das meiste Geld diese Kassen ist in Immobilien angelegt!

Die Bankenverkleinerung ist eine Idee von Blocher, nicht von Levrat!
Blocher hat diese Furzidee bereits lange vor dem Dreiertreffen verbreitet. Es ist eine rechtspopulistische Idee, die Blocher selbst vor einem Jahr noch lauthals verrissen hätte! Dieser Gedanke wurde von mir auch schon mehrmals vor dem Dreiertreffen kritisiert! Kehrtwendungen auf dieser SVP- Seite noch und noch!
Diese Dreiergruppe hat ein Bündel vorgeschlagen, das Element von allen drei Personen enthält.
Gibt keine Patentlösung
Es ist ein Grundproblem der gut gehenden Wirtschaft, dass man mit Geldspekulationen mehr Geld verdienen kann als mit Produktion. Somit meinte ich mit abwanderndem Kapital nicht jenes dass für Kapitalspekulationen an den Finanzmärkten oder als Anlage gebraucht wird, sondern jenes für Produktionsinvestitionen. Da habe ich mich nicht klar ausgedrückt. Dies führt sehr wohl zu Abwanderung von verknüpften Arbeitsplätzen.

Die Boni sind oftmals nur ein zusätzlicher und auch oft intransparenter Lohnbestandteil. Meist in Form von Aktienoptionen. Damit ist die persönliche Bereicherung abhängig vom Börsengang und den zum Teil gesteuerten Kursen. Probleme sind dabei auch die oft verwendet US GAP-Buchhaltung und ein verkürzter Horizont von Quartalsabschlüssen ohne langfristige Ausrichtung. Gemessen wird eigentlich in kurzen Zeiträumen von diesen drei Monaten mit den Forward Looking Statements. Somit sind die Manager hauptsächlich an den Börsenkursen interessiert, richten sich danach aus und spielen die Klaviatur der "rechtlich zulässigen Beschönigung und Bilanztricks".

Ich hätte auch keinen Lösungsvorschlag, weil man privaten Unternehmungen keine Einschränkungen machen sollte. Einen Ansatz sehe ich aber definitive bei den Milliarden der Pensionskassen, die solche horrenden Löhne ja indirekt stützen und deren Fondsverwalter zu sehr damit beschäftigt sind sich die eigenen Taschen mit Millionen zu füllen, als sich für die Versicherten einzusetzen. Diese Verwalter winken dann an einer GV einfach alles ab, weil es sie eh nicht interessiert und weil sie indirekt "gekauft" sind.

Ein zweiter Ansatz ist, dass Finanzinstitute nicht eine Kommission von verkauften Wertpapieren erhalten dürfen und somit jedes Dreckpapier für viel Geld an den Mann/Frau bringen wollen um zu kassieren, sonder nur aus der entsprechenden Performance vergütet werden dürfen. Schwierig, aber ein Ansatz. Hier haben Banker mit hohem Risiko und fremder Leute Geld am Meisten verdient. Ich wurde immer ausgelacht wenn ich ehrlich sagte ich verstehe diesen Hedgefund oder dieses Derivat nicht also Finger weg. Heute weiss ich, die Banker haben es auch nicht verstanden, aber verkauft.

Bezüglich Produktion teile ich Ihre Meinung nicht ganz. Dies ist stark Produktbezogen. Was Sie zu Stadler sagen stimmt natürlich. Aber das sind Hightech-Industriegüter mit einem Quentchen Heimatschutz. Sonst könnten wir Züge ja auch in Japan einkaufen. Die Swatch kann zum Beispiel durch den hohen Grad der Automation weiter in der Schweiz produziert werden. Aber auch die Schweiz braucht Arbeitsplätze für wenig Qualifizierte. Deutschland ist für mich ein sehr schlechtes Beispiel, weil da mittlerweile Löhne bezahlt werden, mit denen kein Arbeiter überleben kann. So müssen Zweit- und Drittjobs daher. Die Lohnnebenkosten sind viel zu hoch und der Arbeiterschutz so weit, dass man es sich dreimal überlegt wen, ob und warum man jemanden einstellen sollte. Das ganze Umfeld ist nur noch unternehmerfeindlich mit Ausnahme von strategischen Produkten für das Land (Autos z.Bsp.).

Nehmen wir aber mal Software Programmierung für Swiss. Die kommt aus Bangalor Indien. Das ist auch Hightech und diese Länder holen in allen Bereichen auf. Auch in der Chemie und Pharma. Diese Länder haben super Unis und trichtern den Kindern nicht immer ein "du musst eine Lehre machen und Büezer werden" wie die Schweizer Lehrer. Wir beschränken ja die Aerztezahl, damit wir dann Deutsche Aerzte importieren können. Die Schweiz, wie auch die EU verlieren massiv an Boden und zwar schnell.

Ein Land das nicht mehr produzieren kann, hat verloren. Dass man die oberen Marktsegmente nicht verteidigen kann wenn man die unteren Marktsegmente nicht kontrolliert, wissen wir spätestens seit der Uhrenkrise vor Swatch.

Jetzt noch zu Ihrer Aussage bezüglich Banken Verkleinerung. Ich zitiere: "Aber mir ist z. B. nicht klar, wie man die Grösse einer Bank beschränken soll, wie es die Rechtspopulisten vorschlagen".

Die ist einfach falsch. Dieser erste Vorschlag an einer Presskonferenz wurde ja von der buntesten Truppe gemacht, nämlich Levrat (SP), Blocher (SVP) und Nicolas Hayek (parteilos, aber wahrscheinlich FdP freundlich). Also sicher nicht rechtspopulistisch.
Unternehmer Vasella
das ist ein Treppenwitz. Ein Unternehmer eines KMU´s trägt wirklich Risiko. Die sollen auch verdienen was der Markt hergibt. Irgendwann, wenn´s denn dann bis zu einem bestimmten Punkt gutgegangen ist holt er sich einen Vasella, der sieht es als seine Aufgabe, die Firma an die Börse zu bringen, Konkurrenten und Patente auzukaufen, die Bilanzsumme aufzublähen und davon dann seine Beteiligungen abzugreifen. Der hat nun wirklich keinen Bezug mehr zu Arbeitern oder dgl.. Seine soziale Ader ist ebenso kleingeschrumpft wie die seiner Freunde in den Clubs. Die sind nicht mehr von dieser Welt. Wenn man denen ans Leder will hat das nichts aber auch gar nichts mit Sozialneid zu tun. Eigentlich müßten diese Herren lediglich ihr Augenmaß zurecht gebogen bekommen. Wenn Sie genauso viel Risiko tragen würden wie sie verdienen, könnte es ja durchgehen, aber kein Risiko und hoher Verdienst ist asozial.
Haben wir denn überhaupt schon
über die Möglichkeiten gesprochen, wie man diesen Abzockern bei kommen könnte?
Ich sage ja immer, mich interessieren die Höhen der Boni eigentlich relativ wenig, ich habe das in meiner Firma selbst erlebt, die Art der Gestaltung des Bonisystems ist wahrscheinlich nicht sehr förderlich für die Gemeinwesen Firma und Staat.
Wenn man nämlich einmal genau hinsieht, dann ist der Lohn von Vasella gegenüber den Auslagen für Forschung und Entwicklung bei Novartis eine Marginalie.
Nein, mich interessiert die Auswirkung der Bonigestaltung auf das Gesamte. Da hat sich gezeigt, dass das zum gewissenlosen Handeln führt, weil nicht jeder damit umgehen kann und weil die nicht "Bonigeilen" in einer Firma nicht geduldet werden.
Man sollte auch die Mitarbeiter schützen, die weitsichtig handeln und daher nicht jedes risikobehaftete Geschäft abschliessen.
Auch in der Suche nach praktikablen Lösungen sind wir nicht weit auseinander.
Aber mir ist z. B. nicht klar, wie man die Grösse einer Bank beschränken soll, wie es die Rechtspopulisten vorschlagen. Oder wie man Holdinggesellschaften im Ausland bilden soll, die die Filialen der Schweizer Banken selbstständig machen sollen. Das geht vielleicht theoretisch, aber ein Nachbarstaat wäre doch ziemlich einfältig regiert, wenn er zulassen würde, dass zwar die Gewinne in die Schweiz fliessen, die Verluste jedoch im Land blieben.
Wie man das Risiko der Banken ziemlich gut in den Griff bekäme, ohne sie in Ihrenm Geschäft zu beschränken, habe ich hier bereits schon einmal geschrieben, das will ich nicht wiederholen.
Es gehen mir zu viele jetzt auf billigen Stimmenfang mit solchen vielleicht populären Ideen, die jedoch am Ende gar nichts bringen. Wenn diese Populisten an die Macht kämen, dann ginge es wirklich bergab!
Dass mit dem abwandernden Kapital kann ich noch nachvollziehen, das mit den Arbeitplätzen weniger, lieber Midas.
Die Schweizer Börse ist vor einigen Jahren nach London gezogen, das hat mich ziemlich gestört, Schweizer Aktien über London handeln zu müssen. Was ist passiert, sie kam im vorigen Jahr wieder zurück!
Spuhler würde mit seiner STADLER RAIL nie ins Ausland gehen, obschon er dort viel weniger Lohnkosten hätte, Er hat es sich gut überlegt. Entscheidend für seinen Entschluss sind u. a. die politische Sicherheit, die guten Arbeitskräfte, die gesunde Infrastruktur usw. usw.
Die Angst, dass Firmen ins Ausland abwandern, wenn hier die Abzocker ein wenig dran kommen teile ich auch aus anderen Gründen nicht.
Firmen, die nicht gelernte Arbeitskräfte brauchen (Fliessbandarbeiter und ähnliche) gibt es in der Schweiz kaum und solche Firmen sollen auch ins Ausland gehen, wir brauchen Hitech,die neusten Techniken und die besten Medikamente, die beste Chemie, die fortschrittlichste Forschung usw., nur so können wir uns gegen die billigen Arbeitskräfte im Ausland schützen.
Im Übrigen, viele deutsche Firmen, die vor Jahren wegen der billigen Arbeitskräfte ins Ausland gingen, kommen wieder zurück. Die Rahmenbedingungen, die Mentalitäten und auch die steigenden Löhne machten das erwartete gute Geschäft im Ausland eher zum Verlustgeschäft.
Gerade hat BR Leuthard im Parlament eine Abstimmung gewonnen, wobei es auch um die Weiterbildung von Lehrlingen geht, die keine Stelle finden. Wir tun hier etwas für diese Menschen, das kommt aber auch der Industrie zu gute, wenn sie plötzlich gute Arbeitskräfte braucht, hat sie sie, das bekommt sie im Ausland nicht geboten.
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