Sieben Jahrzehnte UNO
Vereinte Nationen feiern Geburtstag
publiziert: Sonntag, 25. Okt 2015 / 10:59 Uhr
Das Sekretariatshochhaus ist das Markenzeichen des UN-Hauptquartiers in New York.
Das Sekretariatshochhaus ist das Markenzeichen des UN-Hauptquartiers in New York.

New York/Brüssel - Die Welt in Himmelblau: In einer Zeit gewaltiger Herausforderungen haben die Vereinten Nationen ihren 70. Geburtstag gefeiert. Sieben Jahrzehnte nach ihrer Gründung bleiben die Vereinten Nationen ein Leuchtturm für die gesamte Menschheit.

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«Die zeitlosen Werte der UNO-Charta müssen unsere Richtlinien bleiben», sagte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon am Samstag in New York weiter. Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini sagte in Brüssel:«Es ist uns gelungen, eine weltweite Gemeinschaft aufzubauen - und in der Tat: Wir brauchen sie.»

1945 wurden die Vereinten Nationen mit der Verabschiedung ihrer Charta am 26. Juni 1945 gegründet. Am Samstag vor genau 70 Jahren trat die Charta in Kraft. Der 24. Oktober wird deswegen alljährlich als Tag der Vereinten Nationen gefeiert.

200 Gebäude leuchten in himmelblau

Zum runden Geburtstag leuchteten rund um den Globus mehr als 200 bekannte Gebäude und Sehenswürdigkeiten in UNO-Himmelblau - darunter neben dem UNO-Hauptquartier in New York die Oper im australischen Sydney, die Pyramiden von Gizeh in Ägypten, die Alhambra in Spanien, der schiefe Turm von Pisa in Italien, die Chinesische Mauer und das Empire State Building.

Einen Miniatur-Nachbau des berühmten Gebäudes mitten in Manhattan liess Ban bereits am Freitag gemeinsam mit dem Starpianisten Lang Lang und dem koreanischen Pop-Duo Davichi in der Farbe der Vereinten Nationen erstrahlen. «Ich hoffe, dass dieses Licht uns inspirieren wird, die Vereinten Nationen als Leuchtturm der Hoffnung zu feiern», sagte Ban.

Mogherini erklärte in Brüssel, die UNO könnten es sich nicht leisten innezuhalten. «Keine Macht alleine - egal wie stark sie ist - kann die Last allein auf ihren Schultern tragen. Globale Herausforderungen erfordern eine gemeinsame Anstrengung. Sie werden multilateral bewältigt oder gar nicht», betonte die EU-Aussenbeauftragte.

Tag der offenen Tür in Genf

Der UNO-Sitz in Genf feierte das Jubiläum mit einem Tag der offenen Türe. Fast 18'000 Personen nutzten die Gelegenheit und besichtigten den altehrwürdigen «Palais des Nations».

«Der Erfolg war phänomenal», sagte der UNO-Sprecher Réal Leblanc. Er habe noch nie so viele Menschen im Innern des UNO-Sitzes gesehen. Unter den Besuchern waren auch viele Kinder. Die Leute interessierten sich besonders für die Sitzungssäle der UNO-Menschenrechtskommission. Viel Beachtung fand auch eine Vorführung des «Ballet du Grand Théâtre».

Das Publikum wurde zudem mit über 80 Ständen begrüsst. Dort präsentierten sich zahlreiche der ständigen Missionen bei der UNO sowie Organisationen, die den Vereinten Nationen angegliedert sind. Aber auch unabhängige Organisationen waren vertreten, wie etwa das Teilchenforschungsinstitut CERN.

(asu/sda)

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