Luftangriffe nach Selbstmordanschlägen

Vergeltung: Israel zerstörte Arafats Hauptquartier in Gaza

publiziert: Sonntag, 10. Mrz 2002 / 07:15 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 10. Mrz 2002 / 13:08 Uhr

Gaza - Israel hat nach blutigen Attentaten am Sonntagmorgen den Amtssitz von Palästinenserpräsident Jassir Arafat in Gaza zerstört. Kampfhelikopter beschossen nach palästinensischen Angaben den Gebäudekomplex mit etwa 30 Raketen.

Palästinenser-Präsident Jassir Arafat.
Palästinenser-Präsident Jassir Arafat.
Dabei wurden mindestens 20 Palästinenser verletzt. An der Militäroperation beteiligten sich auch israelische Kriegsschiffe, berichtete der britische Fernsehsender BBC. Nach palästinensischen Angaben wurden auch Einrichtungen der Sicherheitskräfte in Ramallah von Raketen getroffen.

Bei zwei Selbstmordanschlägen waren zuvor nach israelischen Angaben am Samstagabend mindestens 13 Israelis und 3 Attentäter getötet worden. Wie das israelische Radio meldete, kamen beim Selbstmordanschlag auf ein voll besetztes Café in Jerusalem mindestens 11 Menschen ums Leben; 52 weitere wurden schwer verletzt.

In Netanja hatten drei Palästinenser das Feuer auf eine Partygesellschaft und Passanten eröffnet. Dabei kamen zwei Israelis und zwei Attentäter ums Leben. Mindestens 50 Personen wurden verletzt. Zu den Anschlägen bekannten sich die Al-Aksa-Brigaden.

Im Gazastreifen versuchte ein Palästinenser zudem, eine jüdische Siedlung zu überfallen. Er verletzte zwei Siedler mit Schüssen und Messerstichen, bevor er selbst von israelischen Soldaten getötet wurde.

Die USA und die EU einigten sich am Samstag auf eine gemeinsame Nahost-Initiative. Wie die israelische Zeitung «Haaretz» in ihrer Onlineausgabe vom Sonntag berichtete, wollen die USA und die EU den israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon auffordern, die Militäraktionen gegen die Palästinenser zu stoppen.

(sk/sda)

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