Alkoholkonsum
Verheiratete Männer trinken weniger
publiziert: Samstag, 18. Aug 2012 / 12:05 Uhr
Nach der Scheidung kann der Alkohol zur Gefahr werden.
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New York/Denver - Wer heiratet, verändert oft auch seinen Alkoholkonsum: Verheiratete Männer trinken weniger als ledige, Bei den Frauen ist es genau umgekehrt - allerdings ist die Zunahme nur geringfügig. Das haben US-Forscher bei der Analyse verschiedener Studien mit insgesamt mehr als 5000 Teilnehmern herausgefunden.

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Verheiratete Frauen konsumierten demnach auch mehr Drinks als langzeitgeschiedene oder kürzlich verwitwete. Eine der Ursachen sei, dass viele mit einem Mann zusammengelebt hätten, der mehr Alkohol getrunken habe als sie, vermuten die Wissenschaftler unter Leitung von Corinne Reczek von der Universität von Cincinnati.

Sie wollten ihre Ergebnisse beim 107. Treffen der American Sociological Association (Asa) in Denver präsentieren, das am Montag endet. Bei Männern drossele eine Ehe den Alkoholkonsum hingegen. «Sie trinken die wenigsten Drinks, verglichen mit Singles, geschiedenen und verwitweten Männern», heisst es in einer Mitteilung der Fachgesellschaft.

Die Untersuchung basiert auf Daten aus der Wisconsin Longitudinal Studie (WLS) und auf Interviews aus älteren Studien. Für die WLS wurden 2439 Männer und 2866 Frauen zwischen 1957 und 2004 insgesamt viermal befragt. Zwei weitere kleine Studien umfassen insgesamt 120 Interviews aus den Jahren 2003 bis 2010. Die Forscher schätzten den Alkoholkonsum anhand der Anzahl der Drinks, die die Testpersonen in einem Monat getrunken hatten.

Grosses Risiko nach Scheidungen

Sie meinen aber auch: Männer trinken in der Ehe mehr und haben öfter ernsthafte Alkoholprobleme als Frauen. Besonders gefährlich wird es offenbar nach Scheidungen, wenn beide Seiten ihren Kummer in Alkohol ertränken.

Männer trinken kurz danach wesentlich mehr als in der Ehe. Und geschiedene und getrennt lebende Frauen erkranken insgesamt sehr viel häufiger an Alkoholsucht als verheiratete Frauen.

An der Untersuchung waren Forscher mehrerer US-Universitäten beteiligt. Konkrete Zahlen zum Alkoholkonsum nannte die Fachgesellschaft in ihrer Mitteilung nicht.

(bert/sda)

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