Verkehrschaos in London, Rom und Mailand wegen U-Bahn-Streiks
publiziert: Mittwoch, 25. Sep 2002 / 19:42 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Sep 2002 / 20:06 Uhr

London/Rom/Paris - In London und mehreren italienischen Grossstädten brachten streikende U-Bahn-Fahrer den Verkehr fast völlig zum Erliegen. In Paris fuhren trotz eines Streikaufrufs vier von fünf Zügen, teilte die Betreibergesellschaft RATP mit.

In der britischen Hauptstadt versuchten Pendler zu Fuss, mit Fahrrädern, in überfüllten Bussen und Taxis oder mit den Themse-Fähren zur Arbeit zu gelangen. Viele Betroffene hatten vorsorglich in Hotels in der Nähe ihrer Arbeitsplätze übernachtet. In Rom und Mailand standen auch Busse und Strassenbahnen still.

Der Streik in London sollte offiziell am Mittwochabend beendet sein, die Londoner Verkehrsbetriebe rechneten aber mit eingeschränktem Verkehr bis zum nächsten Morgen.

Die Betreibergesellschaft verteilte Stadtpläne an die orientierungslosen Fahrgäste. Vor den Bushaltestellen reihten sich die Menschen traditionsgemäss geduldig in Warteschlangen ein. Sportliche Briten schlängelten sich auf Rollschuhen oder per Tretroller durch das Verkehrschaos.

In Rom stoppte am frühen Mittwochmorgen der Betrieb der beiden Metro-Linien; die Verbindungen in die Vororte wurden unterbrochen. In Mailand, wo ein internationales Fussballspiel und die berühmten Modenschauen Menschenmassen anlockten, setzte die Polizei 1600 zusätzliche Verkehrspolizisten ein.

In Paris blieb das befürchtete Chaos dagegen aus, da der Streik-Aufruf der Gewerkschaft CGT von den anderen Fahrer-Gewerkschaften nicht befolgt wurde.

In allen drei Ländern kämpfen die U-Bahn-Fahrer für höhere Löhne.

(sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Reifen für Autos
Reifen für Autos
Publinews Das sollten Autofahrer bei der Wahl der Reifen für die jeweilige Jahreszeit beachten  Das die Wahl der richtigen Reifen einen nicht unwesentlichen Anteil an der Sicherheit auf Europas Strassen hat ist wohl unbestritten. Nicht umsonst investiert die Reifenindustrie jedes Jahr mehrere Millionen an Forschungs und Entwicklungsgeldern um für Fahrzeuge den jeweils bestmöglichen Reifen zu konzipieren. mehr lesen  
Wie Europa seine Autobahnen finanziert  Die Haupturlaubszeit naht und besonders denjenigen, die ins Ausland reisen wollen, empfiehlt sich stets, sich rechtzeitig nicht nur um die Buchung, sondern auch über die dortigen Gesetze und Sitten zu informieren. Das betrifft in besonderem Masse die Autofahrer, denn auf die Reisenden auf Europas Autobahnen kommen unterschiedlichste Gebühren, Ausnahmeregelungen und Zahlungsmodalitäten zu. mehr lesen  
Publinews Sicherheit auf dem Velo  Jährlich verunglücken 16'700 Velofahrer, wie eine schweizweite Unfallstatistik zu berichten weiss. Gäbe es eine schweizweite Regelung zum Tragen eines Velohelms, vielleicht hätte einer der rund 1'300 Velo-Unfälle mit tödlichem Ausgang verhindert werden können. mehr lesen  
Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels. Während zwei Monaten wird der Schriftzug das Dach der Vertretung zieren. mehr lesen   1
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 3°C 3°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Schneeregenschauer
Basel 1°C 3°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
St. Gallen 2°C 3°C Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, wenig Schnee
Bern 1°C 2°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeregenschauer
Luzern 3°C 4°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Genf 2°C 4°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 6°C 7°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen anhaltender Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten