Verleger haben Einwände gegen Google-Vergleich
publiziert: Mittwoch, 2. Sep 2009 / 15:26 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 2. Sep 2009 / 17:57 Uhr

Zürich - Der Schweizerische Buchhändler- und Verlegerverband SBVV hat zusammen mit anderen europäischen Verlegerverbänden beim zuständigen New Yorker Gericht Einwände gegen den umstrittenen Google-Vergleich eingereicht.

Die Verbände sehen Verstösse gegen Grundprinzipien des Urheberrechts.
Die Verbände sehen Verstösse gegen Grundprinzipien des Urheberrechts.
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Das «Google Book Settlement» würde die ungenehmigte Digitalisierung und Online-Nutzung von Millionen urheberrechtlich geschützter Bücher durch Google in den USA legalisieren.

Der SBVV und seine Mitstreiter bemängeln unter anderem, dass der Vergleich gegen Grundprinzipien des Urheberrechts verstösst, zu deren Einhaltung sich die USA verpflichtet hat.

Ausserdem seien die amerikanischen Verlage und Autoren, die den Vergleich mit Google ausgehandelt haben, weder geeignet noch ermächtigt gewesen, für ihre ausländischen Kollegen zu entscheiden. Die vereinbarten Entschädigungszahlungen für bereits digitalisierte Bücher beispielsweise seien «unverhältnismässig gering».

Es wird damit gerechnet, dass bis zum Fristablauf am Freitag, 4. September 2009, weitere Autoren, Verlage und Drittparteien aus aller Welt Einwände und Anmerkungen zu dem geplanten Vergleich einreichen werden, schreibt der SBVV.

Am 7. Oktober wird sich das Gericht in einem Fairness Hearing mit den Argumenten aller Parteien befassen; ein Entscheid wird Anfang Dezember erwartet.

(fest/sda)

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