Verletzte nach Eishockey- und Fussballspielen
publiziert: Sonntag, 2. Mrz 2008 / 07:57 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 2. Mrz 2008 / 13:22 Uhr

Freiburg - Rund um die zwei Eishockey-Playoff-Spiele in Rapperswil und Freiburg sowie nach einem Fussballmatch in St. Gallen ist es am Samstagabend zu Ausschreitungen unter Fans gekommen. Mehrere Randalierer wurden verletzt, es entstand grosser Sachschaden.

Die Polizei konnte eine direkte Konfrontation der beiden Fangruppen nur mit Gewalt verhindern.
Die Polizei konnte eine direkte Konfrontation der beiden Fangruppen nur mit Gewalt verhindern.
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Bei den Ausschreitungen in Rapperswil erlitt ein Fan durch einen Steinwurf erhebliche Kopfverletzungen. Um die streitenden Gruppen zu trennen und Schlimmeres zu verhindern, musste die Polizei laut eigenen Angaben Pfefferspray einsetzen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.

Bereits vor dem Spiel war die Polizei gezwungen, die aggressiven Fangruppen zu trennen. Während des Spiels gab es weitere Provokationen und Schlägereien. Nach Spielende kam es dann zu schweren Angriffen. Es wurden Steine und Flaschen gegeneinander und auch gegen die Sicherheitskräfte geworfen.

Aggressiv verhielten sich auch die Anhänger von Freiburg und Bern während und nach der zweiten Viertelfinal-Begegnung in Freiburg. Freiburger Fans verursachten am Eingang eines öffentlichen Gebäudes und an zwei Bussen Sachschäden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Ein 17-Jähriger wurde verletzt. Zehn Personen, darunter fünf Minderjährige, wurden vorübergehend festgenommen.

Auch beim Fussballmatch zwischen St. Gallen und Luzern gingen Fangruppen aufeinander los. Bereits Stunden vor dem Spiel war es zu ersten Handgreiflichkeiten zwischen einer 40-köpfigen Luzerner Gruppe und 30 St.Galler Anhängern gekommen. Die Polizei nahm laut eigenen Angaben fünf Personen vorübergehend fest.

(smw/sda)

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