Vermisste äthiopische Knaben aufgefunden
publiziert: Samstag, 3. Sep 2005 / 13:57 Uhr

Trogen - Die beiden seit vergangenem Samstag in Trogen AR vermissten äthiopischen 14-Jährigen sind im Kanton Freiburg gefunden worden.

Die Kinder entschwanden während des «Play for Peace».
Die Kinder entschwanden während des «Play for Peace».
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Während ihrer einwöchigen Odyssee von der Ost- in die Westschweiz wurden sie von Landsleuten «gut umsorgt».

In «entsprechend guter gesundheitlicher Verfassung» seien die beiden Knaben am Freitag gegen 16.30 Uhr bei einem 28-jährigen Landsmann im Freiburgischen aufgegriffen worden, teilte die Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden mit.

Die Ausreisser wurden noch am selben Abend nach Trogen zurückgeführt, befragt, verpflegt und in einer Institution ausserhalb des Kantons Appenzell-Ausserrhoden untergebracht.

Rückkehr nach Äthiopien

Verantwortliche des Kinderdorfes Pestalozzi betreuen sie. Das Kinderdorf werde auch ihre begleitete Rückkehr zu den Angehörigen in Äthiopien organisieren, teilte die Polizei weiter mit.

Nach einer Rekonstruktion der Kantonspolizei machten sich die beiden Knaben am vergangenen Samstag gegen 14 Uhr in Trogen aus dem Staub. Von dort aus gelangten sie nach St. Gallen. Sie hatten weder Geld noch Papiere dabei.

Kontakte zu Landsleuten

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei knüpften die Jugendlichen in St. Gallen Kontakte zu Landsleuten.

Diese bezahlten ihnen die Zugreise in die Westschweiz und sorgten dort für die Unterbringung.

Am Donnerstag gelangten sie schliesslich zu dem 28-jährigen Landsmann in Kanton Freiburg, wo sie nach Abklärungen der dortigen Polizei am Freitag angehalten wurden.

In der Schweiz bleiben

Die beiden Jugendlichen hatten nach dem Jugendcamp «Play for Peace» in Trogen AR nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren wollen. Sie hatten während ihres dortigen Aufenthalts entsprechende Briefe geschrieben.

Eine Woche lang hatte von den Teenagern jede Spur gefehlt. Sie blieben untergetaucht, obwohl nach einer am Montag ausgesandten Vermisstmeldung zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingingen.

In Äthiopien leben die beiden Knaben bei ihren allein erziehenden Müttern, die in grosser Sorge um das Verschwinden ihrer Kinder waren.

(rr/sda)

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