Versprechen von Schmid engen Ueli Maurer ein
publiziert: Freitag, 12. Dez 2008 / 15:46 Uhr / aktualisiert: Freitag, 12. Dez 2008 / 16:51 Uhr

Bern - Ueli Maurer will die beste Armee der Welt schaffen. Viel Spielraum hat er dafür nicht: Kurz vor seinem Rücktritt hat Verteidigungsminister Samuel Schmid dem Parlament verbindliche Zusagen gemacht, wie die Probleme der Armee gelöst werden sollen.

Ein Bericht des VBS soll Ueli Maurer in seiner Meinung bestätigen.
Ein Bericht des VBS soll Ueli Maurer in seiner Meinung bestätigen.
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Ein Bericht des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) an die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats (SIK) legt fest, wie und in welchem Zeitraum die Mängel etwa bei Logistik und Ausbildung behoben werden sollen.

Das Papier liegt den Mitgliedern der Kommission vor, ist aber noch nicht veröffentlicht. Es ergänzt einen Bericht des VBS über die Umsetzung der Armee XXI, den die SIK im November diskutiert hat.

Dieser bestätigte teilweise, was der neue Departementschef vor seiner Wahl stets behauptet hatte: Die Armee ist nicht einsatzfähig.

Desolate Verhältnisse

Schonungslos legt der Bericht etwa die desolaten Verhältnisse bei der Logistik offen: Die Logistikbasis der Armee sei abgebaut worden, die Nachfrage nach Logistikleistungen habe aber nicht abgenommen. Die Folge: Statt Einsparungen hat sich die Armee Mehrkosten eingehandelt.

«Die Armee kann nicht mehr mit Material und Waffensystemen für die Gesamtheit der Formationen ausgerüstet werden», heisst es in dem Bericht. Im Klartext: Im Ernstfall stehen ganze Verbände ohne Waffen und Ausrüstung da.

Aber auch an Offizieren fehlt es: Selbst für planbare Dienstleistungen stünden nicht genügend Milizoffiziere zur Verfügung, heisst im Bericht. Die Zahl der Berufsoffiziere und Berufsunteroffiziere sinke wegen der Unsicherheit über die Ausrichtung der Armee und unklaren Perspektiven.

(bert/sda)

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Gut so! Ob's der Toneli auch merkt?
Aber es geistern leider immer noch etliche "Alteingesessene" und Neu-Volks-Parteiler herum, die dies nicht merken und meinen, man könne weiterhin in dieser bisherigen gehässigen, kleinmachenden, verleumderischen, verdrehenden Art die andern verunglimpfen und beschimpfen!

So, wie ich die gestrige Arena interpretiere und verstehe, wird sich die Tonart ändern müssen - weil sonst in 3 Jahren abgerechnet wird! Jedenfalls haben Blocher und seine Linientreuen eigentlich keinen Platz mehr in der SVP. Ansonsten ist es mit deren Glaubwürdigkeit geschehen ...
Der Wandel.....
ist - glaub' ich - gestartet. Brunner muss sich noch etwas mässigen. Er schlägt immer noch drein wie zu Gotthelfs Zeiten. Diese Aera ist vorbei. Blocher's auch!
Ja, das sagte ich hier ...
... auch! Obschon ich nicht sehr erfreut über sein Wahl war. Aber in der Arena, da hat er sich gut geschlagen ... sehr gut sogar, meiner Meinung nach. Vielversprechend. Hoffentlich enttäuscht er nicht. Die SVP müsste sich halt jetzt etwas mässigen und die aggressive Linie etwas korrigieren ... Ansonsten könnte das Bundesratsgastspiel in 3 Jahren bereits wieder vorüber sein ...!
Viel Fingerspitzengefühl wünsche ich Ihnen Herr Maurer!
Beste Armee der Welt...
ist ja ohnehin eine etwas dumme Aussage. Wie soll man das messen. Maurer kann nach 2-3 Jahren behaupten, dass er die beste Armee der Welt hat. Und ? Hingegen ein Kompliment an Maurer für seinen Auftritt in der Arena gestern Abend. Das war im Stil eines Bundesrats!
Es ist sicher nicht damit getan zu verkünden, ...
... dass man (Ueli Maurer) die "beste Armee der Welt" schaffen will ...!

Es wäre Maurer gegönnt, wenn er die Schweizer Armee zu einer noch besseren Armee führen könnte - Die Frage stellt sich nur, ob er das "kann". Sicher nicht alleine. Da werden ihm die Führungsleute dieser heutigen Armee sehr engagiert mithelfen müssen und "der Ueli" wird dann (mit-)entscheiden können oder müssen, welcher Weg zu dieser besseren Armee zu gehen ist!

Alles andere, was der Ueli da schwätzt, ist pure Angabe und ist exakt die gleiche Art zu sprechen, wie wenn er immer noch Parteipräsident wäre und nicht der Bundesrat Maurer!

Also, Herr Maurer, viel Glück, dass Sie von Ihrem Populismus weg finden und pragmatisch an diese Aufgabe(n) heran zu gehen imstande sind und sich nicht immer in gewagte Äusserungen flüchten müssen, um gehört zu werden!
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