Verstärkte Beziehungen Schweiz - Türkei
publiziert: Dienstag, 3. Okt 2006 / 21:02 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 3. Okt 2006 / 21:42 Uhr

Bern - Der Besuch von Staatssekretär Ambühl beim türkischen Untersekretär für auswärtige Angelegenheiten brachte den Wunsch nach verstärkten bilateralen Beziehungen.

Staatssekretär Michael Ambühl besuchte den türkischen Untersekretär für auswärtige Angelegenheiten.
Staatssekretär Michael Ambühl besuchte den türkischen Untersekretär für auswärtige Angelegenheiten.
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Der Schweizer Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten kam am Montag in Ankara mit Ali Tinaz Tuygan zusammen, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bekannt gab. Zu den Hauptgesprächspunkten des Treffens gehörten ein Überblick über alle Aspekte der bilateralen Beziehungen.

Weiter erörterten die Gesprächspartner internationale und regionale Fragen von gemeinsamem Interesse und die europäische Integration. Sie einigten sich darauf, ihren Dialog zu vertiefen und zu diversifizieren und die bilaterale Zusammenarbeit zu vertiefen.

Dritte Runde der politischen Konsultationen

Sie wollen deshalb prüfen, ob das 2001 unterzeichnete «Memorandum on the Common Understanding» aktualisiert und erweitert werden sollte. Mit dem Memorandum sollten die Beziehungen der beiden Staaten nach einer turbulenten Phase in den neunziger Jahren wieder gefestigt werden.

Ambühls Besuch in Ankara bedeutete die dritte Runde der politischen Konsultationen der beiden Staaten. Die nächste, vierte Runde ist für Herbst 2007 in Bern geplant.

Blochers eintägiger Besuch

Unabhängig von dieser Zusammenkunft traf am Dienstagabend Justizminister Christoph Blocher zu einem offiziellen Besuch in Ankara ein. Er nimmt am morgigen Mittwoch an einem Symposium zum Inkrafttreten des türkischen Zivilgesetzbuches vor 80 Jahren teil.

Während Blochers eintägigem Besuch sind ein Arbeitstreffen mit seinem Amtskollegen Cemil Cicek, ein Höflichkeitsbesuch bei Innenminister Abdulkadir Aksu und ein Treffen mit der Präsidentin des Verfassungsgerichts, Tülay Tugcu, geplant.

(smw/sda)

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