Verstärkter Kampf gegen Hunger
publiziert: Dienstag, 16. Okt 2007 / 07:31 Uhr

Genf - Zum Welternährungstag am heutigen Dienstag hat die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Louise Arbour, einen verstärken Kampf gegen den Hunger in der Welt gefordert. Der Zugang zu ausreichender Nahrung sei ein grundlegendes Menschenrecht, heisst es in einer am Montag in Genf veröffentlichten Erklärung Arbours.

Louise Arbour: «Wo es Hunger und Unterernährung gibt, gibt es keine Gerechtigkeit und keine Sicherheit.»
Louise Arbour: «Wo es Hunger und Unterernährung gibt, gibt es keine Gerechtigkeit und keine Sicherheit.»
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In einer gerechten und sicheren Welt könne jeder «in Würde leben, ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen, wie er an die nächste Mahlzeit kommt», so Arbour.

Zugleich verwies sie darauf, dass nach Erkenntnissen der UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) die derzeitigen Ressourcen ausreichen, um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren. Dennoch steige die Zahl der hungernden Menschen weiter an.

«Und das trotz wiederholter politischer Versprechen, Hunger und Unterernährung zu beenden, und trotz der Verpflichtung aller UNO-Mitgliedstaaten auf das Erreichen des ersten Millenniumsziels zur Entwicklung, extreme Armut und Hunger auszurotten», so Arbour weiter.

(rr/sda)

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