Wer steckt dahinter?
Versuchter Angriff auf Schweizer Webseiten
publiziert: Donnerstag, 10. Jan 2013 / 19:52 Uhr
Der Angriff ging gimpflich vonstatten. (Symbolbild)
Der Angriff ging gimpflich vonstatten. (Symbolbild)

Bern - Die Schweiz hat in der Nacht auf Donnerstag einen Angriff auf alle «.ch»-Webseiten unbeschadet überstanden. Ziel des Angriffs war es, verschiedene Webseiten in den USA lahmzulegen und deren Betreiber zu schaden. Wer hinter dem Angriff steht, bleibt unklar.

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Der sogenannte DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) hätte weitreichende Folgen haben können, wie die Stiftung Switch am Donnerstag mitteilte. Im schlimmsten Fall wären alle Webseiten nicht erreichbar gewesen.

Bei einer solchen Attacke werden in einer abgestimmten Aktion von verschiedenen Stellen aus unzählige Datenanfragen an die Webseite gerichtet, bis der Webserver lahmgelegt ist.

Angriff erfolgreich abgewehrt

Switch konnte die Wirkung des Angriffes, der um 4 Uhr früh begonnen hatte, entschärfen, indem Filter die Anfragen blockierten. Obwohl diese weitergehen, läuft der Internetbetrieb stabil weiter.

Die «.ch»-Webseiten waren dabei nicht das eigentlich Ziel des Angriffs. Diese würden nur dazu missbraucht, verschiedene US-Webseiten lahmzulegen, so Switch.

Die Non-Profit-Organisation hat als Partnerin der Hochschulen vor 25 Jahren das Internet in die Schweiz gebracht. Heute entwickelt sie Internetdienste für Mitarbeiter an Universitäten und kommerzielle Kunden. Im Auftrag des Bundes ist Switch zudem für die Registrierung von «ch»-Domäne-Namen zuständig.

(bg/sda)

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