Verurteilt: Bande schmuggelte 10 000 Menschen
publiziert: Dienstag, 12. Aug 2003 / 20:07 Uhr

Brüssel - Ein belgisches Gericht hat 23 Mitglieder einer internationalen Schlepperbande zu bis acht Jahren Gefängnis verurteilt. Die Bande brachte in den letzten zwei Jahren mehr als 10 000 Albaner illegal nach Grossbritannien.

10´000 albanische Flüchtlinge wurden transportiert.
10´000 albanische Flüchtlinge wurden transportiert.
Das Gericht der Stadt Dendermonde, die im Nordwesten Belgiens liegt, sprach die Angeklagten des Menschenhandels und der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung für schuldig.

Die verhängten Haftstrafen reichten von drei bis acht Jahren. Ein Beschuldigter wurde nach Angaben einer Gerichtssprecherin freigesprochen.

Menschenhandel gilt in der Europäischen Union (EU) als das lukrativste Verbrechen nach Drogen- und Waffenhandel. Richter Freddy Troch bezeichnete die Verurteilten als rücksichtslose Menschenhändler.

Die Bandenmitglieder stammten in der Mehrzahl aus Albanien, einige aus dem früheren Jugoslawien. Ihr einziges Ziel war es, auf dem Rücken armer Seelen so viel Geld wie nur möglich zu machen, sagte Troch. Die unmenschliche und abscheuliche Art, mit der ihre Kunden behandelt und in Lastwagen versteckt wurden, liess keinerlei Besorgnis erkennen.

Gemäss belgischen Medienberichten zahlten die nach Grossbritannien geschleusten Albaner bis zu 3000 Euro (rund 4600 Franken) für ihre illegale Reise. Insgesamt habe die Bande einen Profit von rund 77 Millionen Franken erzielt.

Es ist bereits seit längerem bekannt, das Schlepperbanden ihre menschliche Fracht in Lastwagen an die belgische Küste und von dort mit Fähren weiter nach Grossbritannien bringen.

Gemäss offiziellen Schätzungen erwirtschaften Menschenhändler jährlich einen illegalen Umsatz von bis zu 41 Millionen Schweizer Franken. Die EU geht davon aus, dass pro Jahr etwa eine halbe Millionen Menschen in das Gebiet der Staatengemeinschaft geschmuggelt werden.

(bert/sda)

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