Verweise gegen Mitarbeiter des Zürcher Migrationsamts
publiziert: Mittwoch, 29. Dez 2010 / 10:55 Uhr
Ausgiebiger privater Internetkonsum konnte niemandem nachgewiesen werden.
Ausgiebiger privater Internetkonsum konnte niemandem nachgewiesen werden.

Zürich - Drei Mitarbeitende des Zürcher Migrationsamtes haben einen disziplinarischen Verweis erhalten. Sie hatten am Arbeitsplatz pornografische Bilder verschickt. Zudem ist gemäss Regierungspräsident Hans Hollenstein das Team reorganisiert worden.

3 Meldungen im Zusammenhang
Die betroffenen Mitarbeitenden hätten einen entsprechenden Eintrag in ihre Personalakte erhalten, sagte Hollenstein in einem Interview mit der Zeitung «Der Landbote». Eine der drei Personen habe innerhalb des Migrationsamtes eine andere Aufgabe übernommen. Die beiden anderen wechselten nicht.

Es seien keine weiteren Sanktionen ausgesprochen worden, ergänzte der Vorsteher der kantonalen Sicherheitsdirektion. Keiner der im Raum stehenden Vorwürfe - zu lange Pausen oder ausgiebiger privater Internetkonsum am Arbeitsplatz - habe sich gegenüber Einzelpersonen erhärten lassen.

Mitarbeitende schalteten Anwalt ein

Im vergangenen Mai hatten sich mehrere Mitarbeitende des Zürcher Migrationsamtes an einen Rechtsanwalt gewandt, weil sie mit ihren Vorgesetzten und deren Arbeitsmoral unzufrieden waren. Ein externer Bericht bestätigte im Sommer, dass die Verfahren im Migrationsamt zu lange dauerten und das Amt zu wenig gut erreichbar sei.

Daraufin räumte der bisherige Migrationsamtschef Adrian Baumann seinen Sessel. Anfang Jahr übernimmt Urs Betschart das Migrationsamt. Der 53-Jährige war stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Migration (BFM). Unter Betschart arbeiten rund 150 Angestellte.

(fkl/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Das Schweizer Militär soll Unterkünfte zur Verfügung stellen für die Betreuung von Asylsuchenden ohne Aussicht auf ... mehr lesen 6
Das Migrationsamt fordert rasche und effiziente Zusammenarbeit mit Drittstaaten.
Der Chef des Zürcher Migrationsamts will sein Amt nach der heftigen Kritik abgeben.
Zürich - Der Chef des Zürcher ... mehr lesen 3
Zürich - Ein externer Rechtsanwalt aus St.Gallen soll die angeblichen Missstände im Zürcher Migrationsamt untersuchen. ... mehr lesen
Dr. Hans Hollenstein bei der Pressekonferenz zur Untersuchung gegen das Migrationsamt.
Völlig harmlos
Da fällt ein U.Betschart (Ex-V-Präsident BFM) mt seinen bewussten und vorsätzlicher Lügeverbreitungen und Verleumdungen vor Gericht (mit amtlichen Dokumenten erwiesen) über arbeitenden Bürger wesentlich dümmer aus. Dumm vor allem für das Opfer: Arbeitsplatzverlust nach 25 Jahren in gleicher Firma, Umtriebskosten 125000Fr. Lohneinbussen 54000Fr. Von den langfristigen zu rechnenden Koste von 550000Fr. aufgrund verlorener Integrität, Reputation und Glaubwürdigkeit ganz zu schweigen. So einer gehört vor ein Gericht und verurteilt wegen Gerichtsbelügung und Verleumdung bzw. zur Ersetzung der Schäden der Opfer anzuhalten.
Für die Initiative sprechen sich vor allem die SVP-Wähler aus. (Symbolbild)
Für die Initiative sprechen sich vor allem die SVP-Wähler aus. (Symbolbild)
Eidg. Abstimmung  Bern - Rund fünf Wochen vor der Abstimmung über die Ecopop-Initiative liegen deren Gegner in Front. Die erste Trendumfrage im Auftrag der SRG sieht das Nein-Lager mit 58 Prozent vorne. 35 Prozent gaben bei der Befragung an, der Zuwanderungsbegrenzung zustimmen zu wollen. 
Breites Komitee gegen Ecopop: «Absurd und schädlich» Bern - Das bürgerliche überparteiliche Komitee gegen die Ecopop-Initiative nennt das Volksbegehren ... 3
Viele Punkte, welche an der Ecopop-Initiative kritisiert werden.
Sommaruga: «Ecopop-Initiative löst kein Problem» Bern - Am 30. November stimmen Volk und Stände erneut über eine ... 1
Kein Umzug nach Lausanne  Luzern - Die Luzerner Stadtregierung will sich für einen Verbleib der sozialrechtlichen Abteilungen des Bundesgerichts am ...  
Luzern wehrt sich gegen einen möglichen Wegzug des Bundesgerichts.
Die Unfallursache ist noch nicht geklärt. (Symbolbild)
Verkehrsunfall  Sitten - Ein 19-Jähriger ist bei einem ...  
Titel Forum Teaser
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 2°C 7°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel -0°C 9°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 2°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 1°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 2°C 11°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Genf 7°C 14°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 11°C 18°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten