«Viagra» schlägt «Rolex»
publiziert: Dienstag, 6. Mai 2008 / 17:56 Uhr

München/Wien/Zürich - Die Versender unerwünschter Werbe-Mails haben eindeutige Vorlieben: Eine repräsentative Untersuchung des international tätigen Messaging Experten Retarus zeigt, dass rund ein Drittel alles im deutschsprachigen Raum versendeten E-Mülls Werbung für Viagra und ähnliche Präparate sowie Penisvergrösserungen enthält.

Noch immer gibt es User, die auf Spam-Sendungen antworten.
Noch immer gibt es User, die auf Spam-Sendungen antworten.
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Uhren bekannter Hersteller und deren Nachahmungen landen mit knapp 20 Prozent abgeschlagen auf Platz Zwei.

Während sogenannte Spam-Mails noch immer einen mit über 95 Prozent beklagenswert hohen Anteil am Gesamtaufkommen elektronischer Nachrichten innehalten, haben die E-Mail Security Spezialisten von Retarus im April 2008 erstmals in einer repräsentativen Studie die Betreff-Zeilen und Inhalte dieser E-Müll-Sendungen im deutschsprachigen Raum analysiert und kamen dabei zu erstaunlichen Ergebnissen: Knapp ein Drittel (32,2%) aller Spam-Mails versprachen eine nachhaltige Optimierung der Manneskraft - sei es durch Penisverlängerung oder durch Viagra und ähnliche Präparate.

Nahezu ein Fünftel der unerwünschten Sendungen (19,4%) verhiessen eine subtilere Form der Steigerung des Selbstbewusstseins, indem sie Nobel-Uhren wie Rolex, Prada oder Gucci (und deren Nachahmungen) anpriesen.

Knapp auf Platz Drei landeten mit 18,1% nicht zuzuordnende Sendungen mit fremden Schriftzeichen, die offensichtlich aus dem osteuropäischen oder asiatischen Raum stammten.

Auch Spam-Versender machen sich Gedanken

«Natürlich können wir über die Wirkung derartiger Werbesendungen nur spekulieren», urteilt Oliver Pannenbäcker, Leiter Enterprise Messaging Solutions bei Retarus.

«Allerdings müssen wir unterstellen, dass sie eine nicht unerhebliche Wirkung haben. Ebenso können wir folgern, dass die Versender des E-Mülls sich genauso Gedanken über Zielgruppen und Streuverluste machen, wie jeder andere Werbetreibende auch.»

Solange also auch nur ein Bruchteil der Empfänger auf Spam-Mails reagiere, werde diese Form der Geschäftsanbahnung weiter existieren und auch profitabel sein.

(retarus GmbH)

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