Viele neue Arbeitskräfte aus Deutschland und Frankreich
publiziert: Donnerstag, 21. Jan 2010 / 12:09 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 21. Jan 2010 / 15:17 Uhr

Neuenburg - Im letzten Frühling haben knapp 50'000 Ausländerinnen und Ausländer mehr in der Schweiz gewohnt und gearbeitet als ein Jahr zuvor. Besonders viele kamen aus Deutschland, Frankreich und Portugal, wie das Bundesamt für Statistik BFS) mitteilte.

Ein Drittel der ständig hier wohnhaften, erwerbstätigen Ausländer hat eine Hochschulausbildung.
Ein Drittel der ständig hier wohnhaften, erwerbstätigen Ausländer hat eine Hochschulausbildung.
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Der Arbeitsmarkt nahm rund 25'000 Deutsche (+18%), 11'000 Portugiesinnen und Portugiesen (+9,2%) und 5000 Französinnen und Franzosen (+9,7%) auf.

Insgesamt erhöhte sich im zweiten Quartal 2009 die Zahl der erwerbstätigen Ausländer mit Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligung um 5 Prozent (48'700) im Vergleich zum Vorjahr.

Der Anteil der Ausländer, welche nicht ständig hier wohnen (vor allem Grenzgänger), nahm leicht um 1,4 Prozent ab. Die Zahl der Schweizer Erwerbstätigen blieb stabil.

Die Genferseeregion (33%) und das Tessin (28%) verfügten über den höchsten Anteil an erwerbstätigen, ständig dort wohnhaften Ausländern. Die tiefste Quote gab es im Espace Mittelland (16%) und der Zentralschweiz (17%).

Deutsche am stärksten vertreten

Am stärksten vertreten waren mit je 17 Prozent Deutsche, Italiener und Personen aus dem Westbalkan (Serbien, Kosovo, Montenegro, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Albanien). Gesamthaft stammten rund zwei Drittel aus den ersten 15 EU-Staaten oder einem EFTA-Staat.

Ein Drittel der ständig hier wohnhaften, erwerbstätigen Ausländer hat eine Hochschulausbildung; dieser Anteil ist gleich hoch wie bei den Erwerbstätigen mit Schweizer Pass.

Je nach Nationalität gibt es allerdings grosse Unterschiede: Bei den Deutschen und Franzosen haben über 60 Prozent eine Ausbildung auf Tertiärstufe, bei Personen aus dem Westbalkan und Portugal sind es unter 10 Prozent.

(tri/sda)

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