«Vier Pfoten» bringt Bärenkind Nastia und Mutter in ihr neues Zuhause
publiziert: Freitag, 26. Okt 2012 / 15:04 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 5. Sep 2013 / 11:47 Uhr

Am 8. November wird «Vier Pfoten» das Bärenkind Nastia und seine Mutter Masha vom ukrainischen Zoo Lutsk in ihr neues Zuhause in Zhytomyr, 159 Kilometer westlich von Kiew bringen.

Mehr Menschlichkeit für Tiere
4 Meldungen im Zusammenhang
Die Tierschutzorganisation hat auf dem 10'000 Quadratmeter grossen Gelände ein neues Bärenschutzzentrum erbaut. Nastia und ihre Mutter werden die ersten beiden Bewohner sein, die dort ein glückliches und artgerechtes Leben führen dürfen. Sie werden viel Platz haben, Bäume zum Klettern und einen Teich zum Baden.

Nastia war im Mai 2012 vom Zoo Lutsk an skrupellose Tierhändler in Winnyzja verkauft und brutal ihrer Mutter entrissen worden. «Vier Pfoten» hatte im Juni ein schockierendes Video veröffentlicht, das zeigt, wie die damals erst vier Monate alte Nastia laut schreiend in eine viel zu kleine Transportkiste gezwängt und in einem Auto abtransportiert wurde, während ihre Mutter panisch im Käfig auf und ablief.

Die Tierschutzorganisation setzte daraufhin alle Hebel in Bewegung, um Nastia zu retten. Dr. Amir Khalil, Leiter des Ukraine-Projekts von «Vier Pfoten», konnte sie mit Hilfe der ukrainischen Behörden im Juli beschlagnahmen und von den Tierhändlern in Winnyzja wieder zurück zu ihrer Mutter bringen.

Doch Mutter Masha, die wahrscheinlich über Jahre als Gebärmaschine missbraucht worden war, war inzwischen schon wieder trächtig und erkannte bzw. akzeptierte Nastia nicht mehr. Vorübergehend mussten Mutter und Kind also getrennt voneinander im Zoo Lutsk bleiben, wobei man ihre Pflege übernahmen. «Vier Pfoten» suchte währenddessen unter Hochdruck eine neue Bleibe für Mutter und Kind und erbaute nun die Bärenstation Nadiya in Zhytomyr.

«Nadiya» ist ukrainisch und bedeutet «Hoffnung». Zunächst werden Nastia und Masha dort in zwei verschiedenen Gehegen leben. Wildtierexperten werden die beiden genau beobachten und dann beurteilen, ob eine zukünftige Zusammenführung doch noch möglich ist.

(li/Vier Pfoten)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich/Ukraine - Die kürzlich durchgeführte Undercover-Aktion der ukrainischen TV-Station 1+1 bringt einmal mehr den ... mehr lesen
«Vier Pfoten» wurde gebeten, die Rettungsaktion zu unterstützen und überstellte den kleinen Bodia erfolgreich in die Bärenstation.
Zürich/Belitsa - Die internationale Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» hat die drei letzten serbischen Tanzbären aus ... mehr lesen 1
Nastassja - eine der drei letzten serbischen Tanzbärinnen wurde von «Vier Pfoten» aus ihrem Leben in Ketten befreit.
Bär Mario aus engem Käfig befreit.
Zürich/Rüfenach - Nach 23 Jahren hinter Gittern wurde Bär Mario gestern Nacht in ... mehr lesen
Jetzt können die Tiere ihre neue Heimat geniessen.
Jetzt können die Tiere ihre neue Heimat geniessen.
Neues Leben im Grosskatzenrefugium  Zürich - Letzte Woche brachte «Vier Pfoten» eine sechsköpfige Tigerfamilie von der Grosskatzenstation FELIDA in der niederländischen Stadt Nijeberkoop nach LIONSROCK, in das Grosskatzenrefugium in Südafrika. 
Vom Betonkäfig ins Naturreservat  Zürich - Nach jahrelanger Gefangenschaft in einem engen Zoogehege aus Betonboden und ...
Endlich aus der Gefangenschaft befreit.
Problemlos machbar  Zürich - «Vier Pfoten» hält die Mitführung und Präsentation von Wildtieren in fahrenden Zirkussen für nicht mehr zeitgemäss. Ihre Haltung ist weder aus ethischen Erwägungen noch aus Tierschutz-Sicht oder aufgrund von Bildungs- oder Artenschutzbelangen gerechtfertigt.  
Kein Verbot für Wildtiere im Zirkus Bern - Der Bundesrat will Zirkussen weiterhin nicht verbieten, bestimmte Tierarten zu halten. Er beantragt dem ...
Elefanten dürfen weiter in Zirkussen vorgeführt werden. (Archivbild)
Geschäftsmänner und -frau: Mimikri bis zur Selbstverleugnung führt zum Erfolg.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
Autonom fahrender Lastwagen: Im Fadenkreuz der Automatisierung.
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
In der multipolaren Welt des 21. Jahrhunderts ist nichts weniger als ein Pax Mundi gefordert.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Dublin, kurz vor dem Referendum: Die grosse Mehrheit sagte «Ja» zu den Menschenrechten gegen den Widerstand der Kirche.
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 10°C 17°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 8°C 19°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 11°C 20°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 11°C 23°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 11°C 23°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Genf 10°C 24°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 13°C 22°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten