Vier neue Köpfe in der Urner Regierung
publiziert: Sonntag, 21. Mrz 2004 / 19:00 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 21. Mrz 2004 / 19:20 Uhr

Altdorf - In Uri sind sechs von sieben Regierungsräten gewählt worden: Je zwei Verteter der CVP und der FDP, einer von der SP und ein Parteiloser. Die bisherigen Peter Mattli (FDP) und Oskar Epp (CVP) wurden abgewählt.

Der Bisherige Peter Mattli (FDP) erzielte das schlechteste Resultat aller Kandidaten.
Der Bisherige Peter Mattli (FDP) erzielte das schlechteste Resultat aller Kandidaten.
Das Urner Stimmvolk hat überraschend klare Zeichen gesetzt. Zum einen wählte es im ersten Wahlgang gleich sechs Mitglieder; ein siebter Kandidat verpasste das absolute Mehr um 3 Stimmen. Zudem sorgte es mit vier neuen Mitgliedern für frischen Wind in der Exekutive. Die SVP bleibt allerdings draussen.

Zwei Bisherige mussten allerdings über die Klinge springen. Peter Mattli (FDP) erzielte das schlechteste Resultat aller Kandidaten. Er war seit 1987 Mitglied der Exekutive - zu lang, befanden die Stimmberechtigten.

Dem CVP-Vertreter Oskar Epp dagegen wurde die massive Kostenüberschreitung bei der Sanierung der Bristenstrasse zum Verhängnis.

Josef Arnold (bisher) und Heidi Z´graggen (neu) von der CVP erzielten die besten Resultate aller Kandidaten. Der bisherige CVP-Regierungsrat Isidor Baumann hatte Pech und verpasste das absolute Mehr haarscharf.

Bei der FDP schafften der offiziellen Kandidat Josef Dittli und der wild kandidierende Stefan Fryberg den Sprung in die Regierung. Mit dem drittbesten Resultat wurde der parteilose Markus Stadler wiedergewählt. Glücklich schätzen darf sich auch die SP. Nachdem der parteilose Stadler sie vor vier Jahren aus der Regierung drängte, kann sie mit Markus Züst jetzt wieder Einsitz nehmen.

Bei den Landratswahlen im Kanton Uri zeichnen sich derweil Gewinne der SVP ab. Sie dürften zu Lasten der FDP gehen. Die CVP scheint ihre Sitze halten zu können. Ungewiss ist das Abschneiden der SP, da die Resultate aus den grösseren Gemeinden ausstehen.

(bert/sda)

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