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Deutscher Doppelerfolg an der Vierbob-WM:
Viererbob-WM: Bronze für Christian Reich
publiziert: Sonntag, 13. Feb 2000 / 16:04 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 13. Feb 2000 / 16:26 Uhr

Altenberg (D) - Trotz des Sturzes von Marcel Rohner ist die Viererbob-WM in Altenberg (De) für die Schweiz doch noch mit einem Erfolg zu Ende gegangen. Christian Reich holte hinter den beiden Deutschen Andre Lange und Christoph Langen wie schon im Zweierbob-Rennen Bronze

Christian Reich und seine Hintermänner am Start.
Christian Reich und seine Hintermänner am Start.
Si. Damit sprang Reich etwas unerwartet in die Lücke, die Weltcup-Sieger Marcel Rohner nach seinem Sturz im Schweizer Team hinterlassen hatte.
Reich schaffte es mit der drittbesten Zeit im letzten Durchgang, den scheinbar uneinholbaren Brian Shimer noch vom 3. Platz zu verdrängen. Der Amerikaner nahm das Finale 0,33 Sekunden vor Reich in Angriff, hatte aber eine schlechte Fahrt und blieb schliesslich vier Hundertstel oder umgerechnet einen knappen Meter hinter dem 33- jährigen Reich. Nach dem ersten Tag war Reich zwar nur gut einen Zehntel hinter Shimer gelegen, nach der missratenen dritten Fahrt des Schweizers schienen sich die Hoffnungen auf eine Medaille aber zerschlagen zu haben.

«Nach dem dritten Lauf, in dem ich im unteren Teil alles falsch gemacht habe, habe ich die Medaille abgeschrieben. Ich wollte mich gegen hinten absichern, aber offensichtlich hatte ich aus den Fehlern gelernt und mir gelang doch noch ein ausgezeichneter vierter Durchgang», sagte Reich. Im Prinzip reichten Reich zwei gute Fahrten, um nochmals WM-Edelmetall zu holen. «Im ersten Lauf war ich zu verkrampft, und der dritte ging ohnehin total daneben.»
Ein schmerzhaftes und frühes Ende hatte die WM für Marcel Rohner (36) genommen. Der Zuger wählte wie im Abschlusstraining in der Ausfahrt des Kreisels eine riskante Linie, wurde aber von der höheren Geschwindigkeit überrascht. Der Schlitten geriet auf der folgenden Geraden heftig ins Schlingern, und schon Kurve 11 überstand der Zuger nur mit Glück unbeschadet. Die 12. Kurve wurde Rohner endgültig zum Verhängnis.

«Ich bin zu frech aus dem Kreisel herausgekommen», erklärte Rohner, «und brachte den Schlitten hinterher nicht mehr unter Kontrolle». Seine Crew blieb von grösseren Verletzungen verschont. Beat Hefti erlitt eine Platzwunde am linken Schulterblatt. Der Appenzeller wurde zur näheren Untersuchung ins Spital von Dippoldiswalde gebracht, wo die Ärzte nichts Schlimmeres feststellten. «Stürzen gehört zum Bob fahren. Sorgen machte ich mir vor allem um meine Teamkollegen», sagte Rohner. Der 36-Jährige kam zum ersten Mal in einem Rennen zu Fall, aber schon im November war Rohner in der WM-Trainingswoche auf der gleichen Bahn mit dem Zweierbob gestürzt.
Rohner war bis zum Malheur schnell unterwegs gewesen, nach 40 Sekunden liess er sich die drittbeste Zwischenzeit notieren. «Schlimmer als der Sturz ist die verpasste Chance, hier gut abzuschneiden», so der Steuermann. Rohners Sturz liess auch in Reich unangenehme Erinnerungen wach werden. «Es sah im Fernsehen schlimm aus. In dachte sofort an meinen schweren Sturz an der Schweizer Zweierbob-Meisterschaft vor zwei Jahren. Ich ging Marcel während des Rennens extra aus dem Weg und habe erst am Abend mit ihm gesprochen», sagte Reich.

Auch WM-Debütant Ralph Rüegg (27) wäre im dritten Durchgang die genau gleiche Stelle wie tags zuvor Rohner beinahe zum Verhängnis geworden. «Ich habe zum Glück frühzeitig bemerkt, dass ich in arge Schwierigkeiten geraten war und konnte deshalb noch korrigieren und einen Sturz vermeiden», erklärte Rüegg. Der Ausserschwyzer beendete seine erste WM im ansehnlichen 8. Rang. Er zeigte keine wirklich schlechte Fahrt, beging aber insgesamt zu viele Fehler. Auch am Start sieht Rüegg Steigerungspotential.
Rüegg ist gut einen Monat älter als der neue Weltmeister Andre Lange, der schon mit dem Zweierbob hinter Christoph Langen Silber geholt hatte. Der ehemalige Schlittler Lange ist der jüngste Weltmeister seit Wolfgang Hoppe 1984 in Sarajevo Doppel- Olympiasieger (und zugleich Weltmeister) geworden war. Hoppe ist heute der Mentor des fünffachen Junioren-Weltmeisters. Der Generationenwechsel im deutschen Verband hatte sich bereits im Zweierbob-Rennen abgezeichnet, als Lange nach halbem Pensum mit knapp einer halben Sekunde vor dem zehn Jahre älteren Langen geführt hatte, sich aber schliesslich doch noch um wenige Hundertstel vom Routinier geschlagen geben musste. Mit dem Viererbob kehrte Lange den Spiess endgültig um, fuhr viermal Bestzeit und verwies Langen deutlich auf Platz 2.

(ba/sda)

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