Violenza domestica: nuove misure a San Gallo e a Zurigo
publiziert: Montag, 22. Jan 2001 / 18:14 Uhr

San Gallo/Zurigo - Dare alla polizia maggiori possibilità d'intervento in caso di violenze domestiche o gravi minacce: è quanto propone il governo sangallese con una modifica della legge sulla polizia, elaborata in seguito all'uccisione di Paul Spirig, l'insegnante sangallese freddato nel gennaio del 1999 dal padre di un'allieva.

La revisione di legge messa in consultazione oggi prevede in particolare la possibilità di disporre lo stato di fermo fino alla durata di otto giorni, per le persone che rappresentano un pericolo immediato per terzi. Se il fermo si protrae oltre le 24 ore, sarà comunque necessaria la decisione del giudice dell'arresto.

Nei casi di violenza domestica, la polizia sarebbe inoltre autorizzata a ordinare l'allontanamento dall'abitazione comune dell'autore delle violenze. Ciò per un periodo fino a due settimane. In simili casi, sono attualmente le vittime delle violenze - quasi sempre la moglie e i bambini - a dover lasciare l'abitazione, ha affermato la consigliera di Stato Karin Keller presentando la nuova legge.

La revisione - ha proseguito la responsabile del dipartimento sangallese di polizia - è ispirata al «modello austriaco». In Austria, gli allontanamenti di persone responsabili di violenze domestiche vengono praticati dal 1997. E l'esperienza ha mostrato che tale misura rappresenta «un chiaro segnale contro la violenza».

Di violenza domestica si è parlato anche nel canton Zurigo, dove si è deciso di allargare al cantone l'esperienza fatta con un centro d'intervento contro la violenza maschile lanciata nel 1996 dalla città sulla Limmat.

Obiettivo dell'istituzione: rafforzare la collaborazione fra enti privati e pubblici allo scopo di meglio difendere le vittime di violenze domestiche. Anche a Zurigo si vogliono dare alle forze dell'ordine maggiori possibilità d'intervento per combattere tale fenomeno.

(sda)

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