Samsung erhält Unterstützung von Zuckerberg
Virtuelle Realität für den Alltag
publiziert: Montag, 22. Feb 2016 / 07:42 Uhr
Samsung will den Konsumenten ein besseres Erlebnis beim Eintauchen in virtuelle Welten bieten.
Samsung will den Konsumenten ein besseres Erlebnis beim Eintauchen in virtuelle Welten bieten.

Barcelona - Samsung will virtuelle Realität in den Alltag bringen - und bekommt tatkräftige Unterstützung von Mark Zuckerberg. Der Facebook-Gründer tauchte am Sonntagabend überraschend bei der Präsentation neuer Geräte des südkoreanischen Smartphone-Marktführers in Barcelona auf.

5 Meldungen im Zusammenhang
«Virtuelle Realität ist die nächste Plattform», verkündete Zuckerberg. Samsungs neue Galaxy-S7-Smartphones sollen im Zusammenspiel mit dem 3D-Brillen-Gehäuse Gear VR ein besseres Erlebnis beim Eintauchen in virtuelle Welten bieten.

Zuckerbergs Auftritt bei der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress steht eigentlich erst für Montagabend auf dem Programm. Dann dürfte er bei seinem dritten Besuch der Smartphone-Show bei den Mobilfunk-Bossen wieder für seine Initiative Internet.org werben. Sie soll günstige bis kostenlose Internet-Zugänge in Entwicklungsländern bieten.

Die Telekombranche zeigt sich bisher skeptisch. Zuckerberg demonstrierte mit seinem Überraschungsbesuch auf der Samsung-Bühne auch seine Popularität - wie bei einem Rockstar stürzten Fotografen zur Bühne, um den 31-jährigen abzulichten.

Zu Facebook gehört der Virtual-Reality-Vorreiter Oculus, für den Zuckerberg zwei Milliarden Dollar zahlte und dann noch mehr Geld in die weitere Entwicklung investierte. Der Facebook-Chef glaubt an die Zukunft mit virtueller Realität. Ihn reize es, später nicht nur Fotos von ersten Schritten seiner kleinen Tochter Max zu sehen, sondern in die Szene eintauchen zu können, sagte Zuckerberg.

Oculus wird bald auch die Brille Rift mit eigenem Display statt Einsteck-Smartphone ausliefern. Der Smartphone-Anbieter HTC kündigte in Barcelona den Start seines Konkurrenz-Geräts Vive für Anfang April an.

Wasserdichte Smartphones

Samsungs neue Smartphone-Modelle sind wasserdicht - sie können bis zu 30 Minuten in einer Tiefe von 1,5 Metern verbringen. Die Kamera soll auch bei wenig Licht scharfe Bilder mit natürlichen Farben machen.

Dafür kehrt Samsung das übliche Pixelwettrüsten um. Die Auflösung liegt bei 12 statt zuvor 16 Megapixel - dafür wurden die einzelnen grösser. Daneben stellte Samsung auch eine 360-Grad-Kamera vor, die Nutzer zum Drehen von Virtual-Reality-Videos animieren soll.

Zu den Trends in Barcelona gehört in diesem Jahr, dass die Smartphoneanbieter inmitten eines schärferen Wettbewerbs neue Geschäfte in anderen Branchen suchen. So will Samsung seinen Bezahldienst bei vernetzten Autos etablieren. Und der chinesische Branchen-Dritte Huawei will mit einem Windows-Tablet klassische PC-Hersteller herausfordern.

LG sorgte wenige Stunden vor Samsung für Aufsehen mit dem ersten konsequent modularen Smartphone G5. Es ist das erste Top-Modell eines grossen Herstellers seit Jahren, bei dem man die Batterie austauschen kann.

Sorgen wegen U-Bahn-Streik

Für Stress in Barcelona könnte ein U-Bahn-Streik sorgen. Die Beschäftigten wollen am Montag und Mittwoch die Arbeit niederlegen. Die Regionalregierung von Katalonien ordnete zumindest einen Mindestbetrieb an. Die U-Bahn ist ein wichtiges Verkehrsmittel für viele der fast 100'000 Messebesucher.

Am ersten offiziell Tag beim Mobile World Congress treten unter anderem Telekom-Spitzenmanager wie Vodafone-Chef Vittorio Colao auf, aber auch Ford-Lenker Mark Fields.

(sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Wer nach Santiago de Compostela pilgern will, aber dafür sein Wohnzimmer nicht verlassen möchte, kann nun dank der neuen ... mehr lesen
Die Virtuality-Brille im Test.
eGadgets Letzte Woche ist der Oculus Rift, eine Video-Brille, endlich auch für Endverbraucher auf den Markt gekommen. Grund genug für mich als Anti-Gamerin die Entwicklerversion, Oculus Rift DK2, auszuprobieren und in die ... mehr lesen
San Francisco - Der japanische Elektronikriese Sony setzt an, die Videobrille zum neuen Standard beim Zocken an der ... mehr lesen
Facebook besitzt mit seinen rund 1,6 Mrd. Nutzern enorme Datenmengen, die jederzeit zu Karten verarbeitet werden können.
Facebook Menlo Park/New York - Netzwerkgigant Facebook fertigt derzeit eine Bevölkerungskarte der Erde an, die bis zu zehnmal ... mehr lesen
Barcelona - Facebook will in diesem Jahr seinen ersten Satelliten zur günstigen Internet-Versorgung entlegener Gebiete in ... mehr lesen
Ihm gehe es bei Internet.org nicht darum, Geld zu verdienen, sondern darum, Menschen zu vernetzen, sagte Zuckerberg.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 19
Publinews Das Telefonmuseum Telephonica in Islikon erzählt die Geschichte der Telekommunikation von den Anfängen bis hin zur heutigen digital vernetzten Gesellschaft. Besuchen Sie uns und erleben Sie Telefongeschichte zum Anfassen, zum Hören und zum Fühlen - spannend inszeniert für Gross und Klein. mehr lesen  
«vitrivr»  Informatiker der Universität Basel haben ein Verfahren entwickelt, das eine Suche in Bild- und Videodatenbanken mithilfe von Handskizzen ... mehr lesen  
Die Commitment Rings werden via Smartphone-App registriert.
eGadgets Ringe mit NFC-Technologie  Die von Cornetto entwickelten «Commitment Rings» verhindern, dass Pärchen getrennt voneinander Serien über das Streaming-Portal Netflix ... mehr lesen  
WLAN-Patente verletzt  Das renommierte California Institute of Technology (Caltech) wirft dem Technologieriesen Apple vor, WLAN-Patente verletzt zu haben. In einer Klage, in der auch der Chip-Hersteller Broadcom beschuldigt wird, soll der Streit nun vor Gericht ausgefochten werden. mehr lesen  
.
eGadgets news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 19
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 16°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 16°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 15°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Bern 15°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 17°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter freundlich
Genf 14°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 18°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten