Vogelgrippe-Virus bei zwei Enten gefunden
publiziert: Montag, 4. Dez 2006 / 15:39 Uhr / aktualisiert: Montag, 4. Dez 2006 / 16:11 Uhr

Bern - Bei zwei Stockenten auf dem Neuenburgersee ist ein harmloses Vogelgrippe-Virus gefunden worden. Der gefährliche Virustyp H5N1 ist in diesem Herbst in der Schweiz noch nicht aufgetaucht. Der Bund geht aber davon aus, dass sich dies ändern wird.

Von welchem Vogelgrippe-Typ die zwei Stockenten befallen waren, ist noch unklar.
Von welchem Vogelgrippe-Typ die zwei Stockenten befallen waren, ist noch unklar.
Von welchem Vogelgrippe-Typ die zwei Stockenten befallen waren, ist laut Marcel Falk, Mediensprecher beim Bundesamt für Veterinärwesen (BVET), noch unklar.

«Fest steht, dass die Tiere nicht von den gefährlichen Typen H5 und H7 befallen waren. Deshalb konnten wir Entwarnung geben», sagte Falk auf Anfrage.

Seit Anfang Oktober sind insgesamt 167 Vögel auf Vogelgrippe untersucht worden. Bei keinem wurde das gefährliche Virus H5N1 nachgewiesen, wie das BVET in einem Communiqué schreibt.

Vor allem Geflügel und Wildvogelpopulationen in Afrika und Asien sind laut BVET immer wieder betroffen. Weil sich die Situation noch nicht entspannt habe, sei auch diesen Winter davon auszugehen, dass in der Schweiz Wildvögel mit H5N1 entdeckt werden.

Weltweit grassiere der Vogelgrippetyp H5N1 weiter

Die Schweiz hat deshalb ein Überwachungsprogramm gestartet. Auf dem Bodensee und Sempachersee werden den Tieren Proben entnommen. Am Neuenburger und Genfersee werden Vögel, die bei der Jagd erlegt werden, untersucht.

Falls sich mindestens zwei tote Wasservögel an einem Ort befinden, werden sie auf Vogelgrippe-Viren geprüft.

Im letzten Winter wurden zwischen dem 26. Februar und dem 31. März 2006 rund 32 Wildvögel in der Schweiz entdeckt, die mit H5N1 identifiziert waren. Damals hatte sich der Vogelgrippetyp von Südostasien nach Europa und Afrika ausgebreitet.

Die Vogelgrippe stellt nur dann für den Menschen eine Gefahr dar, wenn er engen Kontakt mit einem erkrankten Hausgeflügel hatte. Laut BVET-Sprecher Falk sind seit Ausbruch der Vogelgrippe im Jahr 2003 weltweit rund 154 Menschen an der Krankheit gestorben.

(li/sda)

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