Vogelgrippe am Bodensee
publiziert: Montag, 4. Sep 2006 / 17:39 Uhr

Friedrichshafen - Wissenschaftler aus der Schweiz, Deutschland und Österreich wollen die Vogelgrippe am Bodensee untersuchen.

Im Februar 2006 waren am Bodensee erste Fälle des hochansteckenden Asia-Typs aufgetaucht.
Im Februar 2006 waren am Bodensee erste Fälle des hochansteckenden Asia-Typs aufgetaucht.
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Der Bodensee ist ein bedeutender Rast- und Überwinterungsplatz für Zugvögel. Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz untersuchen unter anderem die Verbreitungswege bei den Wildvögeln, wie Sabine Reiser vom Landratsamt Friedrichshafen vor den Medien sagte.

Das dreijährige Gemeinschaftsprojekt mit der Bezeichnung «Constanze» soll dazu beitragen, in Kooperation mit den Behörden die Überwachung der Wildvögel und Schutzmassnahmen gegen eine Übertragung auf andere Tiere zu verbessern.

«Wir wollen vorausschauend etwas tun und nicht nur reagieren, wenn das Virus auftritt», betonte Reiser. Ziel sei es, Modelle zu erstellen, die Auskunft über Risikogebiete und -tierarten geben.

Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen leitet das Projekt

Im Rahmen des Projekts unter Federführung des Schweizer Bundesamts für Veterinärwesen in Bern wird beispielsweise untersucht, was mit dem Vogelgrippevirus im Sommer passiert ist.

Denn seit dem vergangenen April ist kein H5N1-Fall bei Wildvögeln am Bodensee mehr registriert worden. Ausserdem tragen Ornithologen Daten darüber zusammen, welche Arten am See vorkommen und wie sie sich vermischen.

Mit Hilfe von Abstrichen in Darm und Rachen werden die Tiere auf H5N1-Viren untersucht. Dafür werden in Deutschland und der Schweiz Stockenten in eigens angelegten Gehegen mit Teichen in der Nähe des Sees auf eingeschleppte Viren untersucht.

Unter die Lupe genommen wird auch der Infektionsverlauf der Vögel und mögliche Ansteckungen untereinander. Dafür werden Schwäne mit dem Virus infiziert, um zu sehen, ob sie krank werden oder wie lange oder in welchen Mengen sie das Virus ausscheiden.

An «Constanze» beteiligt sind in der Schweiz neben dem Veterinäramt die Vogelwarte Sempach, das Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe sowie das Tropeninstitut.

(li/sda)

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