Vogelgrippe weiter im Vormarsch
publiziert: Donnerstag, 16. Mrz 2006 / 21:06 Uhr

Bombay - Die Vogelgrippe breitet sich weiter aus. Nach dem erneuten Ausbruch des Virus haben Tierärzte im Westen Indiens mit der Tötung von 70 000 Vögeln begonnen.

In immer mehr Ländern taucht die Vogelgrippe auf – Indien reagiert mit der Tötung von Geflügel.
In immer mehr Ländern taucht die Vogelgrippe auf – Indien reagiert mit der Tötung von Geflügel.
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Das gefährliche H5N1-Virus sei bei Geflügeltieren in vier Dörfern in der Region Jalgaon im Bundesstaat Maharashtra nachgewiesen worden, teilte die Regierung mit.

Arbeiter in Schutzkleidung seien nun unterwegs, um Hühner und Eier einzusammeln, teilte ein Behördenvertreter mit. Den Angaben nach schränkten die Behörden den Verkehr in dem betroffenen Gebiet stark ein.

Fieber breitet sich aus

Zahlreiche Ärzteteams seien in die Haushalte der Region geschickt worden, um sich nach Menschen mit Vogelgrippe-Symptomen umzuschauen, bestätigte die Gesundheitsbehörde. Hunderte Menschen hätten über Fieber geklagt.

Ärzte vermuteten dahinter aber eher das Dengue-Fieber - eine von Moskitos übertragene Krankheit. Dennoch würden alle Blutproben auf das Vogelgrippe-Virus getestet.

Tote Vögel in Kibbuz

Derweil befürchteten die Behörden in Israel, dass nach dem Tod von hunderten Geflügeltieren in einem Kibbuz die Vogelgrippe ausgebrochen sein könnte.

In einem südisraelischen Kibbuz seien hunderte tote und kranke Vögel gefunden worden, sagten Vertreter des Agrarministeriums am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Erste Tests deuteten auf die Vogelgrippe hin, derzeit würden weitere Untersuchungen vorgenommen, um Gewissheit zu erlangen.

Auch in Afghanistan

Unterdessen meldete Afghanistan erstmals das Auftreten des gefährlichen Vogelgrippevirus H5N1. Wie die Regierung mitteilte, wurde der Erreger bei sechs Wildvögeln aus verschiedenen Regionen des Landes nachgewiesen.

Die Tiere stammten demnach aus der Umgebung der Städte Kabul und Jalalabad sowie aus dem Distrikt Khogiani. Nutzvögel in diesen Gebieten sollen nun getötet und nahe liegende Geflügelmärkte geschlossen werden. Menschen wurden in Afghanistan bislang nicht mit dem Virus infiziert.

(sda)

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