Volk sagt deutlich JA zur Fristenlösung
publiziert: Sonntag, 2. Jun 2002 / 13:27 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 2. Jun 2002 / 14:37 Uhr

Bern - Das Resultat ist eindeutig. Das Schweizer Volk sagt mit einer Zweidrittelsmehrheit Ja zur Fristenregelung. Die Volksinitative "für Mutter und Kind" hat keine Chance. Das geht aus den ersten Hochrechnungen des SRG-Rechenzentrums hervor.

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Mit der Fristenregelung wollen Parlament und Bundesrat Gesetz und Realität in Einklang bringen: Der Abbruch soll in den ersten zwölf Wochen nach der letzten Periode straflos sein, wenn die Schwangere eine Notlage geltend macht und sich vom Arzt eingehend beraten lässt.

Die Initiative "für Mutter und Kind - für den Schutz des ungeborenen Kindes und für die Hilfe an seine Mutter in Not" fordert hingegen ein faktisches Abtreibungsverbot. Obschon jährlich um die 12 000 Schwangerschaftsabbrüche registriert werden, gab es seit 1988 keine Verurteilungen mehr.

(ba/sda)

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