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Volk sagt zweimal Ja und dreimal Nein
publiziert: Sonntag, 30. Nov 2008 / 20:20 Uhr

Bern - Die AHV-Initiative, die Hanf-Initiative und die Initiative zur Einschränkung des Verbandsbeschwerderechts werden abgelehnt. Sie scheitern alle am Ständemehr. Die Unverjährbarkeits-Initiative und die Revision des Betäubungsmittelgesetzes werden hingegen vom Stimmvolk befürwortet.

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Mit rund 47 Prozent war die Beteiligung etwas höher als bei den fünf Abstimmungen zuvor.
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Das Volksbegehren «für die Unverjährbarkeit pornografischer Straftaten an Kindern» wurde vom Volk mit rund 1'206 200 Ja (51,9 Prozent) gegen 1'119 200 Nein (48,1 Prozent) knapp angenommen.

Das Ständemehr war eine klare Sache: 16 Voll- und 4 Halbkantone stimmten zu und 4 Voll- und 2 Halbkantone waren dagegen.

Flexibilisierung des AHV-Alters

Die Initiative des Gewerkschaftsbundes zur Flexibilisierung des AHV-Alters wies der Souverän zurück. Gegen die Initiative stimmten rund 1'374 100 (58,6 Prozent), dafür 970 490 (41,4 Prozent). Das Ständemehr wurde ebenfalls deutlich verfehlt. Die Initiative fordert eine ungekürzte Rente für jene, die zwischen 62 und 65 Jahren ihre Erwerbsarbeit aufgeben und weniger als 120'000 Franken verdienen.

Verbandsbeschwerderecht

Die FDP-Initiative zur Einschränkung des Verbandsbeschwerderechts bei Volks- oder Parlamentsentscheiden wurde wuchtig verworfen. Das Begehren fand in keinem einzigen Kanton eine Mehrheit. Insgesamt liessen sich bloss 774 000 oder 34 Prozent der Stimmenden von dem Anliegen überzeugen, 1'501 000 oder 66 Prozent sagten Nein.

Hanfpolitik

Auch die Initiative «für eine vernünftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz», die das Kiffen entkriminalisieren und den Anbau von Cannabis für den Eigenbedarf erlauben will, kommt nicht durch. Kein einziger Stand hat die Volksinitiative «Für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz» angenommen. Sie erreichte 36,8 Prozent Ja-Stimmen gegenüber 63,2 Prozent Nein.

Betäubungsmittelgesetz

Dagegen wird die Revision des Betäubungsmittelgesetzes, welche die Vier-Säulenstrategie in der Drogenpolitik (Prävention, Repression, Therapie und Schadensminderung mit der Heroinabgabe an Schwerstsüchtige) verankert, mit 1'541'200 oder 68 Prozent der Stimmenden angenommen. 723'714 oder 32 Prozent lehnten sie ab.

(li/sda)

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... Dies ist ja gerade das Problem, dass dann die Arbeitgeberin kneift und sagt, genau das, wie Sie es oben sagten! Ich denke, Arbeitgeber sind die unzuverlässigsten Arbeitskollegen ... Im Gegensatz dazu die Arbeitnehmenden - die müssen in der Regel SEHR zuverlässig - in jeder Beziehung - sein...! Das ist die Krux ...
Richtig Valerie!!!
Fast in allen Punkten einverstanden. Nur – die Wirtschaft wird einen Dreck drauf geben, was mit z.b. 60-Jährigen beschieht, wenn diese keinen Job haben.

Leider beginnt der "Überqualifiziert"-Schwindel schon viel früher. So kann es geschehen, dass man mit Ende 40 Anfang 50 schon Schwierigkeiten bekommt, einen Arbeitsplatz zu finden.

Die Jungen haben zu wenig Erfahrung, die mit Erfahrung sind überqualifiziert. So holt man sich die im "richtigen" "Kostenalter" im Ausland. Gross aber heisst die Berechtiung dazu: "Wir finden keine qualifizierten Mitarbeiter".
Wirklich wieder mal 1a Leistung aus Bern
Danke lieber BR Couchepin
Dank Deiner Hilfe kann unsere Generation (1972 und jünger) vermutlich frühestens mit 90 in Pension gehen.. was natürlich die Arbeitgeber freut, denn die können uns nun noch mehr Jahre "plagen" und wenn mal einer früher aufhören will, dann hat er in Sachen Geld zu deutsch gesagt in die Sch.. gelangt

Die Initiative zeigt ganz klar, das die Danen und Herren in Bern mit unseren Steuergelder machem, nämlich uns die ganze Zeit verar...

Die haben doch die Intitiave bewusst so gestaltet, dass uns nichts Anderes übrig blieb ,als diese abzulehnen..

Aber natürlich darf unsere Regierung früher aufhören und bekommt dafür sogar noch ne happige Abfindung und darf frischfröhlich sich weiter auf Staatskosten "vergnügen"
Arbeitgeber sind nun gefordert
Nun muss man also als Arbeitnehmer bis 64, resp. 65 arbeiten.
Also erwarte ich von den Arbeitgebern, dass Sie nun z.B. 60-jährige Männer UND Frauen noch einstellen und sich nicht mehr aus der Verantwortung stehlen mit der Ausrede, diese seien zu teuer (Ferien, Sozialabgaben etc.).
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