Volksinitiative fordert «6 Wochen Ferien für alle»
publiziert: Dienstag, 26. Mai 2009 / 11:36 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 26. Mai 2009 / 12:13 Uhr

Bern - Die Volksinitiative für sechs Wochen Ferien für alle Arbeitnehmenden ist gemäss den Initianten zu Stande gekommen. Über 125'000 Unterschriften dokumentierten den Willen der Bevölkerung, dass die bisher geltenden vier Wochen Mindestferien zu wenig seien.

Studien zeigen, dass erholte Beschäftigte produktiver sind.
Studien zeigen, dass erholte Beschäftigte produktiver sind.
1 Meldung im Zusammenhang
«In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Hektik am Arbeitsplatz rapide zugenommen», schreibt der Gewerkschaftsdachverband Travail.Suisse in einer Medienmitteilung.

Viele Beschäftigte stünden unter Stress. Mit mehr Ferien hätten die Arbeitnehmenden dagegen die Möglichkeit, einen Ausgleich zur zunehmenden Arbeitsbelastung zu schaffen. Studien zeigten zudem, dass dies auch im Interesse der Arbeitgeber sei. Erholte Beschäftigte seien produktiver.

Die Volksinitiative wurde im Dezember 2007 von Travail.Suisse und den angeschlossenen Mitgliederverbänden lanciert. Die Unterschriften sollen am 26. Juni bei der Bundeskanzlei zur Prüfung eingereicht werden.

(fest/sda)

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Das Absurde
war's, was ich mal aufzeigen wollte. Und dieser Milliarden-Blödsinn kommt ja auch nicht von den KMU's, die es wirklich oft schwer haben, sich über Wasser zu halten. Die Politik, und die Multis vernachlässigen häufig die KMU's. Es hängt halt alles zusammen und einer ist auf den anderen angewiesen, und wenn es bei den Multis nicht funktioniert, dann leiden auch die kleinen Firmen. Das sind alles Binsenwahrheiten, aber manchmal muss man die einfachsten Dinge wieder mal aussprechen.
Das grosse Geldverschleudern findet ja auch ganz oben bei den Banken und den Multis (Und den Politikern, ich denke ja speziell an den unseligen Bush) statt, die Kleinen, ob das nun KMU's sind oder auch Arbeitnehmer, haben das Nachsehen. Und weil das so ist, müsste es Mittel und Wege geben, die solchen Verrückheiten, wie sie bei Porsche-VW, Daimler-Chrysler und Scheffler-Conti usw. passieren, Einhalt zu gebieten. Das wäre zum Wohle aller! Schliesslich verschwenden die Geld, welches von Ihren Arbeitnehmern erarbeitet wurde. Das sollte man in der HSG lehren und nicht nur den Studenten einhämmern, sie seien die Elite der Wirtschaft! Die verlieren doch so völlig den Boden unter den Füssen.
Man könnte stundenlang debattieren, aber ich sehe, wir verstehen uns.
Ja, ich denke, da liegt eines der grossen Probleme im Argen ...
Sie sagen es solaris: "...wie blöd wir als bürger und konsumenten von sogenannt bürgerlich-liberalen denkern verkauft werden.... "

Also, ich fühle mich von diesen bürgerlich-liberalen Profteuren (Denker erkenne ich dort keine!) schon länger verarscht und nicht respektiert! Leider sind es um die 40% der Wähler hier in der Schweiz, die immer noch glauben, dass sie selbst im bürgerlichen Lager bestens aufgehoben sind ... Die aktuelle Krise hat vielen gezeigt, dass dem gar nicht so ist - aber diejenigen, die unter die Räder kamen, die - viele davon - sind jetzt still und müssen schauen, dass sie nicht untergehen!
Die - viele davon - haben jetzt keine Zeit und Kraft mehr, sich bemerkbar zu machen ... und auch keine Energien mehr zu mobilisieren um überhaupt wieder Boden zu gewinnen!

Viele davon kosten jetzt Geld, weil sie zum Spezialarzt gehen müssen, der keine grosse Ahnung haben dürfte, was da in diesen Menschen vorgeht und (vielfach mangels eigener Persönlichkeit) nur mit Medikamenten zu helfen weiss - Wie Couchepin ja sagt, "konsumieren" wir ja heute medizinische Hilfe ... so ein Sch...ss! Bürgerliches Ignorantentum sage ich dem ....
ja aber
ja magnus.... ich weiss es doch auch.... aber ich kann mich nicht wehren und funktioniere einfach anders. natürlich haben sie recht und wenn ich sehe, dass ganz viele leute heute noch immer ihre millionensaläre nach hause tragen, unternehmen geld verbuttern ohne ende (oder eben in den sand setzen), wie blöd wir als bürger und konsumenten von sogenannt bürgerlich-liberalen denkern verkauft werden.... all das... dann frage ich mich sowieso, warum wir überhaupt noch arbeiten gehen. aber ich versuche einfach selber immer noch, etwas auf dem boden zu bleiben. vielleicht weil ich in meinem umfeld nicht nur manager habe, sondern eben auch normale handwerker und kmu-betriebe. und dort ist das ganze nicht so einfach. dort muss für die knete noch gearbeitet werden und eine woche mehr ferien für alle mitarbeiter macht dann sehr schnell organisatorische und finanzielle probleme. die wirtschaftswelt besteht ja (leider) nicht nur aus grossen multis ohne bodenhaftung...

aber sie haben durchaus recht.... manchmal wirkt das alles schon sehr absurd...
Lieber Boni und Abzocke?
Jawohl, weniger Ferien für uns Sklaven und mehr Boni für Abzocker und Finanzspiele Junkies ist sicher tiefer durchdacht, als eine zusätzliche Ferienwoche für alle!

Die Sache ist weit mehr durchdacht, als dass sie mit ungenannten Ängsten und Mutmassungen einfach wegzureden wäre. Ein Schritt nach Vorne täte jedem gut und ohne dass jemand diesen Schritt macht, fallen wir zurück in die Steinzeit.
Hallo solaris
Ihre Argumente in Ehren, aber wenn ich sehe, wie viel Geld für reinen Blödsinn vergeudet wird, dann sollten doch für die Arbeitnehmer 6 Wochen Ferien nur ein kleines Problem sein.
Da lässt sich eine Frau Scheffler von Ihren Arbeitnehmern als grosse wohltätige Dame feiern, um kurz darauf die viel grössere Firma Continental zu kaufen. Dann brach der Aktien-Kurs der beiden Firmen ein und prompt hat sie sich übernommen, zu viel Geld von den Banken geliehen und nun bettelt sie den Staat an!
Da geht es bei Porsche und VW unter Verwandten nur um die Vorherrschaft im Clan und dafür werden Milliarden verschleudert. Auch Porsche will offensichtlich den Staat anpumpen! Diese Liste könnte man beliebig erweitern.
Diese beide Vorgänge wollte ich nur mal als Beispiel nennen. Hätten wir das Geld nur von diesen beiden Blödeleien, wären 6 Wochen Ferien voll drin!
Und da Staat ja wir sind, sollten wir uns etwas von denen aushandeln, finde ich, oder wie denken Sie darüber?
Gerade habe ich etwas gelesen von Kapitalschutzakte, das ich Ihnen gerne weitergebe. Es passt irgendwie zum Thema: "Diese Menschen leben in einer Blasenwelt. Sie sind durch ihr Personal und durch das System selbst von der wahren Welt abgetrennt. Sie stellen sich vor, dass sie wissen, was da draußen los ist. Aber das wissen sie nicht. Sie wissen weniger als wir." Ende des Zitats
Lieber solaris aus Zeglingen
Ja, ich kann Ihnen da beipflichten. Heute habe ich 6 Wochen zugut. Ich musste mich auch, jünger, mit 4 und dann 5 Wochen Ferien begnügen.
Erstaunlicherweise ging das sehr gut und ich hatte nach 2 bis 3 Wochen mich soweit erholt, dass ich wieder mit vollem Elan an die Arbeit ging!

Dann, etliche Jahre später, so nach 50, da merkte ich, dass es gerade noch ausreichte mit 1x 2 Wochen und dann noch 1 x 3 Wochen Ferien.

Dann so ab 60 war ich um die nun 6 Wochen, die ich zugut hatte, dass sogar diese 1 x 2 Wochen, 1 x 3 Wochen und 1 x 1 Woche Ferien fast nicht reichte, um mich jeweilen wieder genügend zu erholen!

Da bin ich kein Einzelfall, stelle ich fest! Was der Couchepin da faselt von arbeiten bis 70 ist, aus dieser Erfahrung, für die Meisten illusorisch.

Aber so gegen 65 wird es dann eben Zeit, dass noch mehr Ferien/Regenerationszeit notwendig wird ...

So gesehen hat Olaf12 schon recht. 8 Wochen wären für die Meisten der Älteren Arbeitnehmer schon notwendig und es würden weniger ausfallen und so Kosten verursachen, die dann wieder bei den KK-Prämien spürbar werden .... Herr Couchepin, können Sie noch folgen, wo dass die Kosten auch entstehen, die unsere Prämien AUCH wesentlich erhöhen? Das war nur EIN Beispiel!
ansichtssache
ob das schlau ist, dürfte ja mal noch etwas kriischer betrachet werden müssen. ich meine, es ist ein wunder, dass man nicht gleich 8 wochen ferien gefordert hat! für eine solche idee unterschriften zu finden, dürfte ja wohl kein problem gewesen sein.

nein, ich bin nicht firmeninhaber. ich bin ebenfalls im angestelltenverhältnis tätig, versteht mich also richtig. aber allen 6 wochen ferien zu geben, den lehrlingen und über 50jährigen entsprechend dann also noch etwas mehr, sagen wir 7 oder 8 wochen.... das kostet ja auch entsprechend. wie soll da der kmu mithalten in seiner preiskalkulation, wo der moderne konsument doch alles gleichzeitig zu globalisiert günstigen preisen einkaufen will und ein produkt genau dort einkauft (möglichst auch noch im e-shop direkt aus fernwest oder fernost) wo es am billigsten ist und wo ihn die arbeitsbedinungen keinen deut interessieren?

nein.... ich bin sicher nicht voreilig gegen eine solche idee... denn der stress hat tatsächlich zugenommen und zumindest eine 5te woche ferien wäre für alle an der zeit. aber 6wochen will doch nochmals überlegt sein. denn wer mit weniger lohn leben kann, der kann jetzt schon 1 oder 2 wochen ferien unbezahlt haben... meist.... wenn man halt fragt!
und dann gibt es noch leute, die arbeiten durchaus gern in ihrem job, weil sie ihren job nicht nur als geldlieferanten und notwendiges übel sehen, sondern als platz, wo man sich auch einbringen und engagieren kann.

diese initiative hat einen guten kern, ist aber noch lange nicht zu ende gedacht und vorallem sehr einfach gestrickt....
endlich mal was Schlaues
Es gibt sie also doch die Wunder! Wo kann ich unterschreiben...

Das wäre endlich mal eine schlaue Sache aus Bern (im Gegesatz zur gestrigen Anfrage betreffs Namensänderung der Ausländer von Frau Fetz)

und bekommt von mir die volle Unterstützung
.
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